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Sybase-Übernahme SAP muss tief in die Tasche greifen

Der Softwarehersteller SAP muss wegen der milliardenschweren Übernahme des Wettbewerbers Sybase noch einmal in die Tasche greifen und mehr als eine Million Euro zusätzlich zahlen.
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Die Zentrale des Software-Herstellers SAP in Walldorf. Quelle: dpa

Die Zentrale des Software-Herstellers SAP in Walldorf.

(Foto: dpa)

Stuttgart Die Walldorfer erklärten sich bereit, Anwaltshonorare bis zu 1,075 Millionen Euro an eine Klägergruppe in den USA zu zahlen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Eine entsprechende vorläufige Einigung mit den früheren Aktionären von Sybase habe ein US-Gericht in Kalifornien gebilligt. Es sei zu erwarten, dass das US-Gericht Anfang September die Parteien anhöre und anschließend eine endgültige Entscheidung treffe.

SAP hatte Sybase im vergangenen Jahr für 5,8 Milliarden übernommen. Eine Gruppe von Aktionären des auf mobile Datendienste und Datenbank-Software spezialisierten Unternehmens hatte den Übernahmepreis für zu gering erachtet und war mit einer Sammelklage vor Gericht gezogen.

Bereits in den vergangenen Monaten hat SAP mehrere herbe Niederlagen vor US-Gerichten einstecken müssen: Wegen Daten-Diebstahls verurteilte ein Geschworenengericht den Software-Entwickler zu einer Rekord-Schadenersatzzahlung an Oracle von umgerechnet einer Milliarde Euro, wegen Patenrechtsverletzungen werden voraussichtlich weitere 200 Millionen Euro fällig.

Der Handelsblatt Expertencall
  • rtr
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