T-Systems Thyssen-Krupp storniert Großauftrag bei Telekom
Die Zusammenarbeit mit Thyssen-Krupp ist vorzeitig beendet worden.
Düsseldorf Die Deutsche Telekom hat einen ihrer größten Aufträge verloren. Zum Jahreswechsel hat der Industriekonzern Thyssen-Krupp einen Sieben-Jahres-Vertrag mit der IT-Sparte T-Systems im Wert von schätzungsweise 700 Millionen Euro storniert.
Entsprechende Informationen der WirtschaftsWoche bestätigten die beiden Unternehmen. „T-Systems hat Lösungen versprochen, die sie überhaupt nicht liefern konnte“, sagt ein Insider von Thyssen-Krupp, der namentlich nicht genannt werden will. „Der Deal war technologisch und kommerziell für T-Systems eine Nummer zu groß“, fügt er hinzu.
Für die Deutsche Telekom war der Großauftrag ein Leuchtturmprojekt, das auch andere Dax-Konzerne zum Wechsel zu T-Systems animieren sollte. Thyssen-Krupp übertrug 2014 der Telekom die Harmonisierung und Standardisierung der zerstückelten IT-Landschaft. 80.000 Computerarbeitsplätze und 10.000 Serversysteme in 34 Ländern sollten in die Telekom-Rechenzentren verlagert werden. „T-Systems gewinnt einen der größten Cloud-Aufträge der Konzerngeschichte“, ließ der damalige Spartenchef Reinhard Clemens nach der Vertragsunterzeichnung verlauten.
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