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Tageszeitung „Hamburger Morgenpost“ stellt gedruckte Nachtausgabe ein

Die zum Kölner DuMont-Verlag gehörende Zeitung will sich stärker auf Digitalprodukte konzentrieren. Zusätzlich soll es eine „E-Paper-Offensive“ geben.
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Hamburger Morgenpost stellt gedruckte Nachtausgabe ein Quelle: Reuters
Morgenpost-Redaktion in Hamburg

Die Zeitung will sich in Zukunft stärker auf ihre digitalen Produkte konzentrieren.

(Foto: Reuters)

Hamburg Die gedruckte Nachtausgabe der „Hamburger Morgenpost“ wird eingestellt. Das hängt mit einer sich verändernden Produktion zusammen, wie aus den Angaben einer Sprecherin der DuMont-Mediengruppe in Köln hervorgeht, zu der die Tageszeitung gehört. Vom 1. Juli an stelle das Boulevardblatt alle Weichen in Richtung „Digital First“, teilte die Sprecherin am Donnerstag mit.

„Um künftig die Inhalte für die Digitalkanäle der „Mopo“ optimal produzieren zu können, wird die Arbeitsweise der Redaktion konsequent darauf abgestimmt.“ Die Umstellung solle von einer E-Paper-Offensive begleitet werden. Zuvor hatte der Branchendienst „Meedia“ darüber berichtet. Die „Mopo“-Nachtausgabe war von Verkäufern in Hamburger Kneipen, Restaurants und Bahnhöfen angepriesen worden.

Wegen der Neuausrichtung wird der erste Redaktionsschluss von 18.30 Uhr auf 21.45 Uhr verschoben, „die Nachtausgabe der gedruckten Zeitung entfällt“, ergänzte die Sprecherin. Angaben zur Auflage dieser Ausgabe gab es nicht. Die verkaufte Gesamtauflage des Blattes lag im 4. Quartal 2018 bei 54.827 Exemplaren (IVW-geprüft), davon sind rund 9000 E-Paper-Ausgaben.

Die gedruckte Hauptausgabe für die Metropolregion Hamburg erscheine wie bisher jeden Morgen, Montag bis Sonntag, bekräftigte die Sprecherin. Die „Mopo“ war 1949 erstmals erschienen.

  • dpa
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