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Tarifverhandlungen IBM zahlt Mitarbeitern in Deutschland mehr Lohn

Die 20.000 Mitarbeiter des amerikanischen Konzerns erhalten zwei Prozent mehr Lohn. Darauf haben sich IBM und die Gewerkschaft Verdi geeinigt. Der Tarifvertrag gilt für zwölf Monate.
05.10.2012 - 14:51 Uhr 2 Kommentare
Die IBM-Deutschlandzentrale in Ehingen. Der US-Konzern zahlt seinen Mitarbeitern hierzulande zwei Prozent mehr Lohn. Quelle: dpa

Die IBM-Deutschlandzentrale in Ehingen. Der US-Konzern zahlt seinen Mitarbeitern hierzulande zwei Prozent mehr Lohn.

(Foto: dpa)

Berlin Die knapp 20.000 Beschäftigten des US-Technologiekonzerns IBM in Deutschland erhalten zwei Prozent mehr Lohn. Die Gehaltserhöhung solle rückwirkend zum 1. Juli gelten, teilte die Gewerkschaft Verdi am Freitag mit Verweis auf die Schlichtungsempfehlung im Tarifkonflikt bei IBM mit. Der auf Basis dieser Empfehlung abzuschließende Tarifvertrag soll den Angaben zufolge eine Laufzeit von zwölf Monaten haben.

Zudem wurde in der Schlichtungsempfehlung laut Verdi vereinbart, über einen Tarifvertrag zum Gesundheitsschutz zu verhandeln und den Alterszeit-Tarifvertrag um ein Jahr zu verlängern. Den Angaben zufolge will IBM im nächsten Jahr hunderte Plätze für Studierende, Stipendiaten und Praktikanten schaffen.

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    • afp
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    2 Kommentare zu "Tarifverhandlungen: IBM zahlt Mitarbeitern in Deutschland mehr Lohn"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • IBM hat sich nicht verpflichtet, die vereinbarte Tariferhöhung weiterzugeben. In Teilen der IBM wird sie (bisher)laut Verdi gar nicht weitergegeben; in Teilen wurden jetzt die Erhöhungen weitergegeben - an weniger Mitarbeiter und niedriger als bisher gewohnt, z.B. Effektiverhöhung von 0,3%

    • Nicht die Gehälter wurden angehoben, sondern nur die Tarifgehälter. Damit erhalten nur diejenigen eine Gehaltserhöhung, deren aktuelles Einkommen unter dem Tarifgehalt liegt und nicht alle knapp 20.000 Beschäftigten.

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