Telefonhersteller Gigaset rutscht tiefer in die roten Zahlen

Schnurlostelefone sind nicht mehr gefragt – das bekommt Gigaset deutlich zu spüren. Der Telefonhersteller muss für 2013 einen Verlust in zweistelliger Millionenhöhe verbuchen. Jetzt will er etwas Neues probieren.
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Gigaset-Produkte: Die frühere Siemens-Tochter hat seit langem mit Markteinbrüchen in seinem Geschäft mit Schnurlostelefonen zu kämpfen. Quelle: dapd

Gigaset-Produkte: Die frühere Siemens-Tochter hat seit langem mit Markteinbrüchen in seinem Geschäft mit Schnurlostelefonen zu kämpfen.

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MünchenDer Telefonhersteller Gigaset ist 2013 tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Allerdings erhofft der Konzern vom Einstieg in den Markt für Tabletcomputer und seinem strikten Sparprogramm künftig deutliche Verbesserungen. „Der Markt für Schnurlostelefone geht unvermindert stark zurück und schlägt sich auch 2013 im Geschäftsverlauf der Gigaset deutlich nieder.

Eine Trendwende ist im Markt nicht zu erkennen“, teilte Konzernchef Charles Fränkl am Donnerstag in München mit. Unter dem Strich verbuchte das Unternehmen einen Verlust von 35,5 Millionen Euro, der Umsatz schrumpfte auf Basis vergleichbarer Zahlen um elf Prozent auf 371,2 Millionen Euro.

Die frühere Siemens-Tochter hat seit langem mit Markteinbrüchen in seinem Geschäft mit Schnurlostelefonen zu kämpfen. Zusammen mit dem neuen Anteilseigner Goldin Fund soll der Einstieg in den Smartphone und Tablet-Computermarkt gelingen. „Damit eröffnen wir der Gigaset und ihren Beschäftigten dringend benötigte neue Perspektiven.

Die neuen Kategorien können jedoch zum jetzigen sehr frühen Zeitpunkt den Umsatzverlust im Kerngeschäft noch nicht kompensieren“, sagte Fränkl. Die komplette Bilanz für 2013 legt Gigaset Ende März vor.

  • dpa
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