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Telekom Austria Carlos Slim will Kosten in den Griff bekommen

Er hat nach und nach die Kontrolle an sich gezogen, nun zeigt er, in welche Richtung es gehen soll: Investor Carlos Slim trimmt die Telekom Austria als neuer Haupteigentümer auf Effizienz und Expansion.
08.01.2015 - 10:12 Uhr Kommentieren
Er ist mit der bisherigen Performance der Telekom Austria nicht zufrieden: Carlos Slim, Großinvestor. Quelle: AFP

Er ist mit der bisherigen Performance der Telekom Austria nicht zufrieden: Carlos Slim, Großinvestor.

(Foto: AFP)

Wien Der neue Telekom-Austria -Mehrheitseigentümer America Movil will den österreichischen Konzern auf Wachstum trimmen. „Das wichtigste Ziel ist Umsatzwachstum. In den vergangenen Jahren ist die Telekom Austria geschrumpft“, sagte America-Movil-Finanzvorstand Carlos Garcia Moreno der am Donnerstag erscheinenden Wochenzeitschrift „News“. „Der Gewinn wächst mit dem Umsatz mit, wenn man die Kosten im Griff hat. Und dafür werden wir sorgen“, sagte Moreno. America Movil - der Telekomriese des mexikanischem Milliardärs Carlos Slim - hält seit vergangenem Jahr rund 60 Prozent an Telekom-Austria.

Über das österreichische Unternehmen wollen die Mexikaner künftig in Europa zukaufen. „Ich denke, wir stehen am Beginn einer mehrjährigen Konsolidierung am europäischen Telekom-Markt. Da wird es sicher die eine oder andere gute Chance auf Zukäufe geben“, sagte Moreno dem Blatt. Sollten diese über die Telekom Austria erfolgen, werde America Movil „auch das Thema Kapitalerhöhung in Erwägung ziehen“. Gemeinsam mit den übrigen Aktionären hatten die Mexikaner erst vergangenes Jahr rund eine Milliarde Euro frisches Geld in den Konzern gesteckt - vornehmlich um die dünne Kapitaldecke aufzupolstern.

Im laufenden Jahr wolle America Movil auch die Mehrmarken-Strategie der Telekom Austria auf den Prüfstand stellen. „Wir müssen abwägen, ob viele verschiedene Marken gut sind. Wir, also America Movil, hatten sehr viele Einzelmarken in den unterschiedlichen Ländern. Jetzt haben wir nur noch zwei große Marken. Sehen Sie sich Konzerne wie Vodafone oder T-Mobile an. Die haben eine internationale Marke“, sagte Moreno.

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