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Telekom-Kanal Bei Liga total sollen die Fans mitreden

Fans sollen sich ab der kommenden Saison im Fußball-Bundesligakanal „Liga total“ einbringen können. Die Deutsche Telekom will damit die Rückkanal-Möglichkeit des Internetfernsehens IPTV nutzen.
13.07.2011 - 19:30 Uhr Kommentieren

Köln Die Deutsche Telekom will in ihrem Fußball-Bundesligakanal „Liga total“ in der kommenden Saison erstmals Zuschauer interaktiv einbinden. „Wir wollen zulegen, etwa das Einbringen von Fanmeinungen ermöglichen“, sagte Sportmarketingleiter Henning Stiegenroth dem Handelsblatt (Donnerstagausgabe).

Über das iPhone oder das Internetfernsehen IPTV ("Entertain") könnten sich Bundesligazuschauer sendebegleitend vernetzen und beispielsweise an Umfragen teilnehmen. Ob die Pläne nur Social-Media-Inhalte umfassen oder später auch Sportwetten oder Online-Spiele eingebunden werden könnten, ließ Stiegenroth offen: „Das sind Spielfelder, über die man nachdenken kann.“ Auf einen genauen Starttermin der neuen Angebote wollte sich Stiegenroth nicht festlegen.

Da das IPTV im Gegensatz zu klassischem  Fernsehen die Möglichkeit des Rückkanals bietet, ist eine Vernetzung mit dem Zuschauer technisch naheliegend. Die Deutsche Telekom, die für die IPTV- und Mobile- Rechte den vergleichsweise geringen Betrag von 25 Millionen Euro im Jahr an die Deutsche Fußball Liga (DFL) zahlt, will vor allem dem Bezahlsender Sky das Leben schwer machen. „Wir wollen dem Fan näher sein als Sky“, sagt Stiegenroth.

Auch die spezifischen Inhalte für Fans bestimmter Klubs baut die Telekom aus: Zum Saisonstart im August wurde das Unternehmen nach dem Meister Borussia Dortmund auch mit dem HSV handelseinig. Von diesen Vereinen bekommt der Abonnent gegen monatlich fünf Euro Aufpreis Berichte aus dem Vereinsumfeld. Stiegenroth kündigt an, das Modell des Klub-TV auf drei bis vier weitere Traditionsvereine ausdehnen zu wollen.

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    Sowohl der Verein als auch die Telekom sind bei diesem Geschäftsmodell an den Einnahmen beteiligt. Der FC Bayern München, dessen Hauptsponsor die Deutsche Telekom ist, vermarktet hingegen sein Klub-TV in Eigenregie.

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