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Telekom stärkt Österreich-Geschäft Alles auf Angriff

Die Deutsche Telekom kauft für ihre Österreich-Tochter T-Mobile Austria ein Festnetz. Das stärkt deren Marktposition deutlich und legt die Grundlage für den nächsten Mobilfunkstandard 5G.
22.12.2017 Update: 22.12.2017 - 12:00 Uhr 1 Kommentar
Der Konzern stärkt mit einem Zukauf sein Österreich-Geschäft. Quelle: dpa
Deutsche Telekom

Der Konzern stärkt mit einem Zukauf sein Österreich-Geschäft.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Eines der Lieblingswörter von Telekommunikationsmanagern überall auf der Welt ist in diesen Tagen: Konvergenz. Dahinter versteckt sich die Hoffnung, Kunden stärker an sich zu binden und mehr an ihnen verdienen zu können. Konvergenz bedeutet, mehrere Dienste aus einer Hand anbieten zu können: Festnetz, Internet und Mobilfunk etwa. Wenn dann auch noch Fernsehen dazu kommt, nennen die Manager das „Quadruple Play“, eine Art Königklasse der Konvergenz - zumindest noch.

Für den Chef der Deutschen Telekom, Timotheus Höttges, ist klar: Er will in der Königsklasse mitspielen - und wenn möglich in allen Ländern, in denen der Konzern vertreten ist. Wiederholt hatte er betont, wie wichtig Konvergenz sei. In Deutschland bietet der Konzern längst „Quadruple Play“. Doch von den zwölf europäischen Landesgesellschaften konnten zuletzt zwei nur Mobilfunk anbieten: Österreich und Niederlande.

Da das einem überzeugten Konvergenzler wie Höttges kaum gefallen konnte, hat seine Mannschaft vor Jahresablauf noch einmal hart verhandelt - und gewonnen. Heute verkündete der Konzern, für die Tochter T-Mobile Austria das Kabelnetz von Liberty Global, UPC Austria, für 1,9 Milliarden Euro kaufen zu wollen. Die Kartellbehörden müssen der Übernahme noch zustimmen. Nachdem die Telekom bereits vergangene Woche die Geschäfte des schwedischen Anbieters Tele2 in den Niederlanden für 190 Millionen Euro zum großen Teil übernommen hat, ist Europa damit aus Konzernsicht konvergiert.

Warum das so wichtig ist, erklärte Karim Taga, Partner der Unternehmensberatung Arthur D. Little, bereits Mitte des Jahres: „Bei Unternehmen, die Bündelangebote machen, sinkt die Rate der Kunden, die ihren Vertrag kündigen, auf bis zu vier Prozent.“ In der Regel blieben sie damit mehr als 20 Jahre Kunde. „Für Unternehmen, die nur einen Dienst anbieten, bleibt nicht viel übrig“, sagte er.

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    Ohnehin haben Telekommunikationsanbieter derzeit Schwierigkeiten mit ihren Kernprodukten Telefonie und Internet den Umsatz zu steigern. Der Preisdruck ist hoch, die Märkte gesättigt. Wer Zusatzdienste anbietet, kann jedoch die Umsätze steigern. Schon heute setzen die Telekommunikationsriesen darum auf eigene TV-oder Videostreamingangebote - wie Entertain der Telekom. Damit können sie sogenanntes Upselling betreiben. Kurzum: Bestandskunden gleich mehrere Services verkaufen.

    Ausgerechnet T-Mobile US hat Nachholbedarf
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    1 Kommentar zu "Telekom stärkt Österreich-Geschäft: Alles auf Angriff"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • TELEKOM STÄRKT ÖSTERREICH-GESCHÄFT
      Alles auf Angriff
      von:
      Ina Karabasz
      Datum:
      22.12.2017 08:10 UhrUpdate: 22.12.2017, 12:00 Uhr

      .................

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