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Telekom-Tochter T-Mobile US steigert Kundenzahl und Gewinn – Die Blitzanalyse

Vor der geplanten Fusion mit dem Rivalen Sprint präsentiert die US-Tochter der Telekom ein starkes Wachstum bei Vertragskunden. Die Quartalszahlen im Überblick.
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„Wir haben rund zwei Drittel des Wachstums bei Vertragskunden für uns beanspruchen können.“ Quelle: AP
T-Mobile-Chef John Legere

„Wir haben rund zwei Drittel des Wachstums bei Vertragskunden für uns beanspruchen können.“

(Foto: AP)

DüsseldorfDie US-Tochter der Telekom hat am Mittwoch Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt. Das sind die wichtigsten Fakten:

  • Der Umsatz steigt um vier Prozent auf 10,6 Milliarden Dollar.
  • Das bereinigte Ergebnis (Ebitda) steigt um sieben Prozent auf 3,2 Milliarden Dollar.
  • Der Nettogewinn steigt um 35 Prozent auf 782 Millionen Dollar.

Das fällt positiv auf

Bei der im Mobilfunksektor wichtigen Währung der Vertragskunden konnte T-Mobile US stärker als erwartet zulegen. Im zweiten Quartal 2018 steigerte das Unternehmen die Zahl um 686.000 Vertragskunden. Analysten hatten lediglich einen Anstieg von etwa 470.000 Kunden erwartet.

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„Wir haben rund zwei Drittel des Wachstums bei Vertragskunden für uns beanspruchen können“, sagte T-Mobile US-Chef John Legere in einer Telefonkonferenz zur Bekanntgabe der Zahlen. Damit habe T-Mobile US den Zuwachs an Vertragskunden auf dem gesamten amerikanischen Markt dominieren können.

Das fällt negativ auf

Der durchschnittliche Umsatz pro Nutzer ist für T-Mobile US im vergangenen Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,2 Prozent auf 46,52 Dollar gesunken. Das Unternehmen erzielt also im Durchschnitt weniger Erlöse je Nutzer im Monat. Das ist ein Hinweis darauf, dass sich der Mobilfunker den Zuwachs an Vertragskunden zumindest zum Teil mit Rabatten erkauft hat.

Was jetzt wichtig wird

Die Zahlen von T-Mobile US sind ein Indikator für die Lage der Deutschen Telekom, die kommenden Donnerstag ihre Quartalszahlen vorlegt. Die US-Tochter ist für die Telekom vor sehr großer Bedeutung. Immerhin knapp 50 Prozent des Umsatzes und gut 40 Prozent des Ebitda stammten im vergangenen Jahr aus dem US-Geschäft.

Zudem wartet T-Mobile US auf die Genehmigung der Regulierungsbehörden für die geplante Übernahme des Rivalen Sprint. „Wir sind optimistisch und selbstbewusst, dass die Regulierungsbehörden unserer Argumentation folgen werden“, sagte Legere. Die Fusion werde Kunden in den USA bessere Produkte bieten und dem Netzausbau für die nächste Mobilfunkgeneration 5G helfen.

Erst am Montag hatte T-Mobile US der finnischen Nokia den bislang größten Auftrag weltweit für den neuen Mobilfunkstandard 5G erteilt. Das über mehrere Jahre laufende Vorhaben hat ein Volumen von 3,5 Milliarden Dollar und erstrecke sich über die Lieferung von Hardware, Software und Dienstleistungen. T-Mobile US will den ersten landesweiten 5G-Service der USA aufbauen.

Für Sprint lief es hingegen im vergangen Quartal nicht so gut. Der kostspielige Kampf um Neukunden hat den Gewinn des US-amerikanischen Mobilfunkkonzerns um 16 Prozent auf 173 Millionen Dollar gedrückt. Die operativen Kosten stiegen um 4,5 Prozent auf 7,3 Milliarden Dollar.

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