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Telekomfirma Babcock & Brown will Eircom übernehmen

Die australische Investmentgruppe Babcock & Brown will den irischen Telekom-Konzern Eircom übernehmen. Die Führung der irischen Firma werde ihren Aktionären einstimmig empfehlen, dem Gebot der australischen Investoren zuzustimmen.

HB DUBLIN. Dies teilte Eircom-Chef Anthony O'Reilly am Dienstag mit. Die Investmentgruppe hat 2,42 Milliarden Euro für die Übernahme geboten. Der Kauf soll über die zu Babcock & Brown gehörende Gruppe BCM Ireland Holdings abgewickelt werden, den Plänen zufolge soll der Treuhandfonds von Eircom-Angestellten (ESOT) zudem Anteile erhalten.

Für die Übernahme will BCM seinem Chef Robert Topfer zufolge Kredite in Höhe von 3,8 Milliarden Euro bei den Geldhäusern Barclays Capital, Credit Suisse, Deutsche Bank, Dresdner Kleinwort Wasserstein und JPMorgan aufnehmen. Das Angebot von 2,20 Euro in bar pro Aktie liegt um gut ein Drittel höher als das Gebot des Schweizer Konzerns Swisscom Ende vergangenen Jahres. Auch Babcock & Brown hatte bereits zu Jahresanfang für Eircom geboten und nun sein Angebot nachgebessert.

Private Finanzgesellschaften mischen in jüngerer Vergangenheit zunehmend im wachsenden europäischen Telekommunikations-Sektor mit. So hatte ein Zusammenschluss von Fonds im vergangenen Jahr das dänische Unternehmen TDC für zwölf Milliarden Dollar übernommen.

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