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Telekomkonzern Softbank will dieses Jahr offenbar nur zwei anstatt 16 Milliarden Dollar in WeWork investieren

Der japanische Telekomkonzern verringert laut einem Bericht seine Investition in den Büroflächen-Anbieter. Eine Beteiligung von Softbanks Vision Fund sei nicht mehr vorgesehen.
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16 Milliarden Dollar wollte das Unternehmen ursprünglich in WeWork investieren. Quelle: dpa
Softbank-Shop in Tokio

16 Milliarden Dollar wollte das Unternehmen ursprünglich in WeWork investieren.

(Foto: dpa)

Tokio Der japanische Technologieinvestor und Telekomkonzern Softbank will einem Medienbericht zufolge seine geplanten Investitionen in den Büroflächen-Anbieter WeWork deutlich kürzen. Softbank wolle dieses Jahr dafür nur rund zwei Milliarden Dollar auf den Tisch legen, berichten die „Financial Times“ (FT) und das „Wall Street Journal“ am Montag unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Der Betrag würde deutlich unter den 16 Milliarden Dollar liegen, die Ende 2018 im Gespräch waren. Eine Beteiligung von Softbanks Vision Fund sei nun nicht mehr vorgesehen.

Insidern zufolge wollte Softbank im vergangenen Jahr die Mehrheit an WeWork übernehmen. Softbank investierte bereits 2017 4,4 Milliarden Dollar in den Verluste schreibenden US-Konzern und stellt seither zwei Aufsichtsräte.

Bei WeWork gehen die Meinungen von Experten auseinander. Während einige das inzwischen mit rund 40 Milliarden Dollar bewertete Unternehmen schlichtweg als überbewertet einstufen und für sehr anfällig im Falle eines Abwärtstrends am Immobilienmarkt halten, bewerten andere das Geschäftsmodell für zukunftsweisend angesichts explodierender Preise für Büroräume und der wachsenden Nachfrage nach flexiblen Mietmöglichkeiten.

WeWork vermietet Büroplätze und Gewerbeflächen auf Monatsbasis. Das New Yorker Unternehmen verfügt über Niederlassungen in 77 Städten weltweit, darunter auch Berlin, Frankfurt, München und Hamburg.

Softbank agiert immer stärker als Technologieinvestor. Inzwischen hält die Firma über den 93 Milliarden Dollar schweren Vision Fund Beteiligungen etwa an dem Amazon-Konkurrenten Alibaba, dem Fahrdienstvermittler Uber und dem US-Mobilfunker Sprint.

  • rtr
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