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Telekommunikation Vodafone-Chef ist für weitere Spartenverkäufe offen

Alles hat seinen Wert, auch bei Vodafone. Auf einer Branchenveranstaltung in Barcelona teilt Vodafone-Chef Vittorio Colao mit, dass er zum Verkauf weiterer Konzernanteile bereit ist - wenn der Preis stimmt.
19.11.2014 - 22:47 Uhr Kommentieren
Ein britischer Vodafone-Shop: Das Unternehmen plant Übernahmen und Verkäufe. Quelle: AFP

Ein britischer Vodafone-Shop: Das Unternehmen plant Übernahmen und Verkäufe.

(Foto: AFP)

Barcelona Vodafone signalisiert die Bereitschaft zum Verkauf weiterer Konzernanteile. Wenn der Preis stimme, könnten Bereiche außerhalb des Kerngeschäfts veräußert werden, sagte der Chef des britischen Mobilfunkbetreibers, Vittorio Colao, am Mittwoch auf einer Branchenveranstaltung in Barcelona.

Vodafone stehe aber nicht unter Verkaufsdruck und würde sich nur für den vollen Preis von Anteilen trennen. Dafür infrage kämen etwa Sparten in Australien, Ungarn und Tschechien.

Colao baut den Konzern massiv um. So verkaufte er den Vodafone-Anteil an dem US-Mobilfunker Verizon Wireless für 130 Milliarden Dollar. Im Gegenzug baut er das Festnetz-Geschäft in Europa aus, unter anderem mit der elf Milliarden Euro schweren Übernahme von Kabel Deutschland.

Vodafone ist hinter China Mobile der weltweit zweitgrößte Mobilfunkbetreiber nach Nutzerzahlen. Colao denkt neben der Stärkung der Festnetz-Geschäfte auch über den Zukauf exklusiver Medieninhalte nach, um Kunden stärker an Vodafone zu binden. Bisher sei er aber noch nicht davon überzeugt, dass kostspielige Exklusiv-Inhalte für den Geschäftserfolg unbedingt notwendig seien.

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    Deutsche-Telekom -Chef Tim Höttges pflichtete ihm auf der Branchenkonferenz bei: Exklusive Inhalte seien für die Telekom nicht essenziell, sagte er. Die Telekom hielt vorübergehend die Bundesliga-Rechte, konnte daraus aber keinen großen Gewinn schlagen.

    • rtr
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