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Telekommunikationskonzerne Telekom treibt den eigenen Umbau voran

Die Deutsche Telekom baut den Konzern personell und organisatorisch weiter um. Zum einen wechseln 160 000 Mittelstandskunden der Geschäftskundensparte T-Systems zum Festnetzbereich T-Home. Zum anderen übernimmt der Deutschland-Chef von T-Mobile, Philipp Humm, die politische Verantwortung für die Datenskandale bei der Mobilfunktochter.

DÜSSELDORF. Humm, bisher unter anderem Sprecher der Geschäftsführung von T-Mobile Deutschland, hat dieses Amt am Mittwoch zur Verfügung gestellt. Er wolle damit die Verantwortung für den Diebstahl von 17 Mio. Mobilfunk-Kundendaten übernehmen, hieß es aus Konzernkreisen.

Es gebe keine Anhaltspunkte dafür, dass Humm in den Datenskandalen eine Mitschuld trage. Er war aber als Deutschland-Chef für die Aufarbeitung der Skandale verantwortlich. Die Telekom hatte zunächst versucht, die Vorkommnisse unter den Teppich zu kehren und räumte die Affären erst nach und nach ein, als die Presse darüber berichtete (siehe Kasten).

Der neue Telekom-Datenschutzvorstand Manfred Balz hatte in der vergangenen Woche angekündigt, dass er auch im Management politische und unternehmerische Verantwortung für die Skandale einfordern werde. Humm ist der erste Manager aus seinem operativen Bereich, der im Zuge der Datenaffäre seinen Posten aufgibt. Die anderen acht Beschäftigten, die teils beurlaubt oder ganz ausgeschieden sind, arbeiteten alle im Sicherheitsbereich.

Humm verlässt den Konzern allerdings nicht. Der 49Jährige behält seine Position als Vertriebschef der Mobilfunk- und der Festnetzsparte. Zudem übernimmt er künftig auch den Vertrieb für die 160 000 Mittelstandskunden, die von der Geschäftskundentochter T-Systems in den Festnetzbereich wechseln.

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