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Telekommunikationsmarkt ist stark in Bewegung Qwest erhöht Gebot für MCI deutlich

Der Übernahmekampf um den US-Telekomkonzern MCI spitzt sich zu. Der Interessent Qwest hat sein Gebot von 6,3 Mrd. Dollar auf sieben Mrd. Dollar erhöht. Das verlautet aus unternehmensnahen Kreisen.

HB NEW YORK. Qwest übertrifft damit deutlich die Offerte von Verizon – die Nummer eins auf dem US-Telefonmarkt hatte ebenfalls 6,3 Mrd. Dollar geboten. MCI-Großaktionäre wie die Investmentgesellschaft Omega Advisors hatten die ersten Offerten für den zweitgrößten Anbieter von Ferngesprächen als zu niedrig zurückgewiesen.

Der Telekommunikationsmarkt in den USA ist derzeit stark in Bewegung. Zu Beginn des Jahres hatte der regionale Anbieter SBC Communications den Ex-Monopolisten AT&T übernommen. Jetzt erwarten Analysten weitere Zusammenschlüsse.

Qwest ist der viertgrößte regionale Telekomkonzern der USA. Das Unternehmen aus Denver hat vor allem ein Problem: einen Schuldenberg in Höhe von 17,2 Mrd. Dollar. Bei dessen Abbau könnten die rund zwei Mrd. Dollar Cash-Flow helfen, die MCI nach Analystenschätzungen in diesem Jahr generieren wird. „Für Qwest ist der Kauf von MCI eine Überlebensfrage“, sagt Analyst Thomas Friedberg, unabhängiger Telekom-Analyst aus Denver. Hinzu kommt, dass MCI Großkunden wie Hewlett-Packard hat – Qwest könnte damit rückläufige Umsätze aus seinem Stammgeschäft mit lokalen Telefonaten ausgleichen. MCI betreibt Telekomnetze auf allen Kontinenten.

Keines der drei Unternehmen wollten die Informationen kommentieren. Das „Wall Street Journal“ hatte berichtet, die Konzerne könnten sich noch in dieser oder der kommenden Woche auf einen Zusammenschluss einigen.

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