Thomson Reuters Nachrichtenanbieter rechnet mit Umsatzplus

Thomson Reuters leidet unter den Sparmaßnahmen der Banken: Im Geschäft mit Informationen für Börsenprofis verzeichnet der Anbieter Einbußen. Dennoch gibt sich der Nachrichten- und Datenanbieter optimistisch.
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Der Konzern war 2008 aus der Übernahme der britischen Nachrichtenagentur Reuters durch den kanadischen Informationskonzern Thomson entstanden. Quelle: AFP
Hauptgebäude von Thomson Reuters

Der Konzern war 2008 aus der Übernahme der britischen Nachrichtenagentur Reuters durch den kanadischen Informationskonzern Thomson entstanden.

(Foto: AFP)

New YorkDer Nachrichten- und Datenanbieter Thomson Reuters gibt sich zuversichtlich für 2015. Der Umsatz werde – bereinigt um Währungsschwankungen und Übernahmen – zulegen, teilte der Bloomberg-Rivale am Mittwoch mit. Im vergangenen Jahr stagnierten die Erlöse bei 12,6 Milliarden Dollar.

Gut läuft weiterhin das Geschäft mit Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern. Einbußen gab es dagegen zuletzt immer wieder im Geschäft mit Nachrichten und Informationen für Börsenprofis, in dem Thomson Reuters die massiven Sparmaßnahmen der Banken im Zuge der Finanzkrise zu spüren bekommt. Konzernchef Jim Smith macht mittlerweile aber Fortschritte aus. Erstmals seit sechs Jahren gebe es in der Sparte wieder Zuwächse im Vertrieb.

Im vierten Quartal 2014 stieg der Umsatz um ein Prozent auf 3,2 Milliarden Dollar und damit etwas schwächer als von Analysten angenommen. Inklusive der Währungseffekte ergab sich jedoch ein Minus von zwei Prozent. Der bereinigte Gewinn verdoppelte sich auf 347 Millionen Dollar.

Der Konzern war 2008 aus der Übernahme der britischen Nachrichtenagentur Reuters durch den kanadischen Informationskonzern Thomson entstanden.

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