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Thomson Reuters Starker Dollar macht Nachrichtendienst zu schaffen

Der Nachrichtendienst und Bloomberg-Rivale Thomson Reuters leidet unter dem starken Dollar und Sparmaßnahmen der Banken. Insgesamt betont der Dienstelister aber anhaltend gute Geschäfte.
29.04.2015 - 17:44 Uhr Kommentieren
Der Bloomberg-Konkurrent Thomson Reuters leidet unter dem starken Dollar. Quelle: dapd
Nachrichtendienst macht weniger Gewinn

Der Bloomberg-Konkurrent Thomson Reuters leidet unter dem starken Dollar.

(Foto: dapd)

New York Währungsschwankungen belasten den Nachrichten- und Datenanbieter Thomson Reuters. Im ersten Quartal fiel der Umsatz um drei Prozent, wie der Bloomberg-Rivale am Mittwoch mitteilte. Bereinigt um Wechselkurseffekte und Übernahmen ergab sich allerdings ein Zuwachs von einem Prozent auf 3,04 Milliarden Dollar.

Dies lag im Rahmen der Analystenerwartungen. Viele amerikanische Unternehmen hatten zuletzt über den hohen Dollar geklagt, der zulasten ihrer Ergebnisse geht. Bei Thomson Reuters fiel der Quartalsgewinn um mehr als fünf Prozent auf 353 Millionen Dollar.

Der Konzern war 2008 aus der Übernahme der britischen Nachrichtenagentur Reuters durch den kanadischen Informationskonzern Thomson entstanden. Das Unternehmen verwies auf anhaltend gute Geschäfte mit Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern. Fortschritte im Vertrieb gebe es zudem im Geschäft mit Nachrichten und Informationen für Börsenprofis, in dem Thomson Reuters seit längerem die massiven Sparmaßnahmen der Banken im Zuge der Finanzkrise zu spüren bekommt.

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