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Trotz Lizenzeinnahmen Software AG verdient weniger

Für Deutschlands zweitgrößten Softwareanbieter geht es derzeit steil bergauf. Besonders das Geschäft mit Softwarelizenzen boomt. Dennoch steigt der Umsatz der Darmstädter nur minimal an. Das hat einen simplen Grund.
24.07.2012 Update: 24.07.2012 - 11:56 Uhr 1 Kommentar
Der Messestand der Software AG auf der CeBIT in Hannover. Quelle: dapd

Der Messestand der Software AG auf der CeBIT in Hannover.

(Foto: dapd)

Darmstadt Deutschlands zweitgrößter Softwareanbieter Software AG hat wegen der Kosten für den Vertriebsausbau im zweiten Quartal 2012 weniger verdient. Der Überschuss verringerte sich von 38,7 Millionen Euro im Vorjahr auf nun 37,5 Millionen Euro, wie das Darmstädter Unternehmen am Dienstag mitteilte. Im wichtigen Geschäft mit Software-Lizenzen legte das Unternehmen dagegen deutlich zu. Der Umsatz erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal von 58 Millionen Euro auf 76 Millionen Euro.

Dabei legte der Hoffnungsträger Integrationssoftware dank starker Nachfrage aus Europa, Südafrika und Amerika um knapp 50 Prozent zu. Dank der Neuaufstellung des Vertriebs ging es im wichtigen nordamerikanischen Markt zweistellig aufwärts. Das Stammgeschäft Datenbanksoftware wuchs um 20 Prozent.

Die Investitionen in Vertrieb und Marketing zeigten erste Erfolge in Nordamerika, erklärte Finanzvorstand Arnd Zinnhardt. In den vorangangenen zwei Quartalen hatte das Unternehmen auch deswegen Gewinnrückgänge verzeichnet, weil es Schwierigkeiten hatte, im weltgrößten Softwaremarkt Fuß zu fassen.

Der Gesamtumsatz stieg im zweiten Quartal nur marginal auf 258,6 Millionen Euro. Das lag am schrumpfenden SAP-Beratungsgeschäft. Die Darmstädter ziehen sich aus nicht profitablen Märkten zurück. Zudem litt die Servicesparte unter den schwachen Lizenzverkäufen der vergangenen Quartale.

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    • dpa
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    1 Kommentar zu "Trotz Lizenzeinnahmen: Software AG verdient weniger"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Mich würde mal interessieren, ob man das im Rahmen der Akquise von IDS Scheer übernommene SAP-Beratungsgeschäft überhaupt weiter führen will. Der Verkauf der Beratungssparte ist ja schon versucht worden. Nun gehen Gerüchte über einen Management Buy-out rum. Oder wird man ehem. Hauptumsatzbringer der IDS Scheer einfach schließen?

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