TV-Werbemarkt Abschied von der Einschaltquote

Um Werbeplätze vermarkten zu können, brauchen Fernsehsender exakte Quoten. Doch die lassen sich im Zeitalter des Internets nicht mehr zuverlässig durch TV-Einschaltmessungen ermitteln. Nun bahnt sich eine Revolution an.
Das Internet verändert unsere Sehgewohnheiten. Quelle: dpa
„Tatort“-App

Das Internet verändert unsere Sehgewohnheiten.

(Foto: dpa)

MünchenRätselraten beim Bezahlsender Sky. Das teuer eingekaufte Vorzeigeprogramm, die Fußball-Bundesliga, schien im Herbst 2016 immer weniger Deutsche zu interessieren. Die TV-Quote sank um zehn Prozent, obwohl gleichzeitig die Zahl der Abonnenten stieg. Die Werbekunden liefen Sturm, Sky musste mit Freispots im Gegenwert von fünf Millionen Euro gegenlenken, um die Gemüter zu beruhigen.

Kurze Zeit später stellte sich jedoch heraus: Nicht das Fernsehprogramm war das Problem, sondern die Quotenmessung. Die ermittelten Zahlen stimmten schlichtweg nicht – in Wahrheit hatte die Bundesliga 3,9 Millionen Zuschauer angelockt, ein Plus von acht Prozent.

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