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Übernahme beschlossen Elektrokonzern Schneider kauft Invensys

Der Deal ist perfekt: Der Siemens-Rivale Schneider kauft das britische IT-Unternehmen Invensys. Die Aktien von Schneider beflügelt diese Meldung.
31.07.2013 - 12:28 Uhr Kommentieren
An dieser Schneider-Produktionsstätte in Sondershausen kontrolliert eine Mitarbeiterin Teile von Schaltern vor der Montage. Quelle: dpa

An dieser Schneider-Produktionsstätte in Sondershausen kontrolliert eine Mitarbeiterin Teile von Schaltern vor der Montage.

(Foto: dpa)

Paris Der Elektrotechnik-Konzern Schneider übernimmt für 3,4 Milliarden Pfund das britische Technologie-Unternehmen Invensys. Der französische Siemens-Konkurrent erklärte am Mittwoch, beide Boards hätten sich auf das Geschäft geeinigt. Mit dem Kauf kann Schneider sein Automationsgeschäft ausbauen und hofft so zu Siemens aufschließen zu können. Derzeit hat das Unternehmen mit Sitz bei Paris hier einen weltweiten Marktanteil von 4,2 Prozent, Branchenprimus Siemens kommt auf 21,2 Prozent. Die Ankündigung ließ die Schneider-Aktie im frühen Handel um 2,3 Prozent steigen.

Schneider bietet 502 Pence je Aktie, ein Aufschlag von 14 Prozent zum Invensys-Kurs vom 11. Juli, bevor die Gespräche zwischen den Unternehmen begannen. Die Franzosen erwarteten ab 2016 jährliche Synergien von 160 Millionen Euro. In den ersten fünf Jahren dürften 400 Millionen Euroan Steuern eingespart werden.

Der Verkauf der Bahntechnik von Invensys für 2,2 Milliarden Euro im vergangenen Jahr an Siemens galt als Startschuss für eine Aufspaltung des Konzerns. Die Briten stellen Kontrollsysteme für Chemiewerke, Gas- und Öl-Anlagen sowie Atomkraftwerke her. Früheren Medienberichten zufolge waren in der Vergangenheit auch andere Industriekonzerne an Invensys interessiert, darunter Emerson Electric, ABB, General Electric und auch Siemens.

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