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Übernahme-Gerücht Springer bietet mehr als 300 Millionen Euro für WAZ-Sparte

Laut Insidern will der Axel Springer-Verlag Teile des WAZ-Konzerns kaufen. Nun wurden weitere Details über die Pläne des Medienunternehmens bekannt. Die Bieterschlacht um den Zeitungskonzern kann beginnen.
19.10.2011 Update: 19.10.2011 - 19:22 Uhr Kommentieren
Die WAZ-Gruppe ist der größte Regionalzeitungsverlag in Europa. Quelle: dpa

Die WAZ-Gruppe ist der größte Regionalzeitungsverlag in Europa.

(Foto: dpa)

München Der Axel-Springer-Verlag hat den WAZ-Gesellschaftern für Teile ihres Zeitungskonzerns mehrere Hundert Millionen Euro in Aussicht gestellt. Die Offerte, die Springer Ende September abgegeben habe, bewerte die Geschäftssparten mit 300 bis 330 Millionen Euro, sagte eine mit dem Gebot vertraute Person am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Es sei nicht geplant, die Offerte aufzustocken. Bislang hat Springer keinen Preis genannt.

Das „Manager Magazin“ hatte zuvor berichtet, dass der Berliner Konzern 800 Millionen Euro geboten habe und bereit sei, noch mehr zu zahlen. Eine Springer-Sprecherin wollte das nicht kommentieren, sagte aber, dass der Verlag seit vielen Jahren mit der WAZ über eine Übernahme der Beteiligung an den Online-Aktivitäten, dem WAZ-Anteil an dem österreichischen Boulevard-Blatt „Kronen-Zeitung“ und den TV-Zeitschriften spreche. Springer habe aber nie eine Offerte für die gesamte WAZ-Geschäft abgegeben, betonte sie.

Mit der unverbindlichen Offerte entfacht Springer-Chef Mathias Döpfner eine Bieterschlacht um Deutschlands drittgrößten Zeitungskonzern. Petra Grotkamp, die selbst knapp 17 Prozent hält und kürzlich ein Angebot zur Mehrheitsübernahme der Gruppe vorgelegt hatte, reagierte Ende September verschnupft auf den Vorstoß des Berliner Medienhauses. Die von Springer anvisierten WAZ-Geschäftsbereiche stünden nicht zur Disposition, ließ sie mitteilen. Auch WAZ-Geschäftsführer Christian Nienhaus wies Übernahmeangebot zurück und warf Springer vor, sich wie ein „Finanzhai“ zu verhalten.

Die WAZ-Gruppe (“Westdeutsche Allgemeine“, „Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung“) ist der größte Regionalzeitungsverlag in Europa. Mit seinen 15.000 Mitarbeitern erwirtschaftete der Konzern zuletzt einen Jahresumsatz von 1,1 Milliarden Euro.

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