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Umbau des Technologiekonzerns Samsung steht vor der großen Reform

Südkoreas größter Konzern geht auf seine Investoren zu. Samsung will nicht nur die Dividende stark erhöhen, es steht auch eine umfassende Reform an. Das Unternehmen will seine komplexe Firmenstruktur überdenken.
29.11.2016 - 13:52 Uhr Kommentieren
Der südkoreanische Konzern will sein Unternehmen umbauen. Quelle: AP
Neue Organisation bei Samsung

Der südkoreanische Konzern will sein Unternehmen umbauen.

(Foto: AP)

Tokio Der südkoreanische Elektronikriese Samsung Electronics hat am Dienstag einen umfassenden Plan vorgelegt, um den Wert des Unternehmens für seine Aktionäre zu verbessern. Der Konzern verspricht nicht nur, die Dividende massiv zu erhöhen und weitere unabhängige Vorstandsmitglieder zu bestellen. Das Management überprüft zudem die Aufspaltung des Konzerns in eine Holding und eine operative Gesellschaft.

„Wir stehen dazu, den langfristigen Wert für unsere Aktionäre zu erhöhen und ein guter Verwalter des Kapitals zu sein“, sagte Oh-hyun Kwon, Samsungs Vize-Chairman und CEO, zu dem Plan. Doch mittelfristig muss sich noch zeigen, ob er damit die Erwartungen der Aktionäre erfüllen kann. Denn damit hat der Konzern den Forderungen seiner Anteilseigner nur teilweise entsprochen.

Auf dem Höhepunkt des Debakels um explodierende Akkus hatte der US-Investmentfonds Elliott Management dem Vorstand im Oktober in einem Brief eine lange Liste an Forderungen zugestellt. Ein Hauptpunkt war die Aufspaltung des Konzerns, um die komplexen Beteiligungsstrukturen in der Samsung-Gruppe zu vereinfachen und Samsungs Aktien an der New Yorker Börse zu notieren.

Die Holding sollte dazu mit dem Bauunternehmen Samsung C&T fusionieren, das derzeit als die Defacto-Holding der Samsung-Gruppe angesehen wird. Darüber hinaus forderte der Großinvestor unter dem Applaus der Märkte eine Sonderausschüttung und mindestens drei firmenfremde, international erfahrene Vorstandsmitglieder, um die Interessen der Aktionäre besser zu vertreten.

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    Außerdem forderten die Investoren, dass der Konzern seinen Bargeldanteil am Vermögen durch eine Sonderausschüttung von 30 auf unter 20 Prozent reduziert. Der Konzern hätte damit immer noch 50 Billionen Won (40 Milliarden Euro) an flüssigen Mitteln in der Bilanz, genug um finanziell flexibel zu sein, meinte der US-Investor.

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