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Umsatzeinbruch im Musikmarkt Vivendi wächst nur in Telefonsparte

Vivendi Universal ist 2003 in der Telefonsparte gewachsen. In allen anderen Bereichen hat das Unternehmen Umsatz verloren. Vor allem wegen des Verkaufs des Versorgungsgeschäfts (Veolia Environnement) brach der Konzernumsatz um mehr als die Hälfte ein.

HB PARIS. Der französische Medienkonzern verdiente im vergangenen Jahr nur noch 25,48 Milliarden Euro (im Vorjahr 58,15 Milliarden). Auch das TV-, Musik- und Filmgeschäft ging zurück.

Dennoch sieht sich Vivendi Universal gut positioniert für das neue Jahr. Angesichts der Dollarschwäche und höherer Mittelzuflüsse habe die Verschuldung zum Jahresende mit knapp 12 Milliarden Euro um eine Milliarde niedriger gelegen als erwartet. Vor Sonderposten und Firmenwertabschreibung sei Vivendi in die Gewinnzone zurückgekehrt, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Paris mit.

Der Umsatz der Telefonsparte expandierte um 6 Prozent auf 9,04 Milliarden Euro, wobei alleine das Frankreichgeschäft (SFR-Cegetel) um 7 Prozent auf 7,57 Milliarden Euro wuchs. Der britische Mobilfunkkonzern Vodafone hat Interesse an SFR-Cegetel. Vodafone hatte bereits Mannesmann übernommen und zerschlagen, um dessen Mobilfunktochter zu bekommen.

Der Umsatz von Universal Music fiel wegen der Schwäche des Musikmarktes um 21 (währungsbereinigt 12) Prozent auf 4,16 Milliarden Euro. Das stark auf die USA konzentrierte Geschäft der Vivendi Universal Entertainment schrumpfte um 4 Prozent, wäre bei gleichen Dollarkursen aber um 4 Prozent gewachsen. Vivendi ist aus Finanzgründen dabei, diese Sparte in ein US-Joint-Venture einzubringen. Der Umsatz des Abo-Fernsehens Canal+ sank auch wegen Anteilsverkäufen um 14 Prozent auf 4,16 Milliarden Euro.

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