Umstellung bei Telekom-Konzern Motorola verkauft schwächelnde Firmenkundensparte

Das Segment war zuletzt nicht rentabel, Investitionen blieben aus. Nun zieht Motorola die Reißleine und trennt sich vom Geschäft mit Geräten für Firmenkunden. Doch für das Tief des Unternehmens gibt es noch mehr Gründe.
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Es lohnte sich einfach nicht mehr, die Bestellungen blieben aus: Motorola zieht die Konsequenz und trennt sich vom Geschäft mit Mobil-Geräten für Firmenkunden. Quelle: dpa

Es lohnte sich einfach nicht mehr, die Bestellungen blieben aus: Motorola zieht die Konsequenz und trennt sich vom Geschäft mit Mobil-Geräten für Firmenkunden.

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BangaloreDer Telekomgeräte-Hersteller Motorola Solutions verkauft sein Firmenkundengeschäft für 3,45 Milliarden Dollar an den Druckerproduzenten Zebra Technologies. Die Sparte umfasst das Motorola-Geschäft mit mobilen Computern und Tablets für Firmenkunden. Der Bereich war zuletzt unter Druck geraten, weil Kunden ihre Investitionen zurückschraubten und Bestellungen aufschoben. Zebra erklärte am Dienstag, die Übernahme solle noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Dazu werde Zebra auf Barmittel zurückgreifen und neue Kredite aufnehmen.

Motorola Solutions erklärte zudem, der Konzernumsatz sei im abgelaufenen Quartal mit etwa 1,8 Milliarden Dollar unter den eigenen Erwartungen geblieben. Grund sei vor allem die schwächere Nachfrage von Behörden in Nordamerika.

  • rtr
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