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Unter Auflagen Kartellamt erlaubt Funke-Kauf von Springer-Blättern

Grünes Licht für den Besitzerwechsel: Das Kartellamt gibt den Verkauf von Zeitschriften des Springer-Verlags an die Funke frei. Allerdings unter einer Bedingung: mehrere Blätter gehen an die Mediengruppe Klambt.
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Das Bundeskartellamt gibt den Verkauf von Springer-Zeitschriften frei: Somit werden unter anderem die Zeitschriften „Hörzu“, „Funk Uhr“, „Bildwoche“ und „TV Neu“ von der Funke Mediengruppe gekauft. Quelle: dpa

Das Bundeskartellamt gibt den Verkauf von Springer-Zeitschriften frei: Somit werden unter anderem die Zeitschriften „Hörzu“, „Funk Uhr“, „Bildwoche“ und „TV Neu“ von der Funke Mediengruppe gekauft.

(Foto: dpa)

Bonn Nach langer Prüfung hat das Bundeskartellamt den Verkauf von Programmzeitschriften des Verlags Axel Springer an die Funke Mediengruppe freigegeben – allerdings unter Auflagen. Funke habe sich verpflichtet, mehrere Springer-Zeitschriften und eigene Titel an die Mediengruppe Klambt weiter zu verkaufen, teilte das Bundeskartellamt am Dienstag in Bonn mit. Klambt hat bisher keine Programmzeitschriften im Angebot. Der Marktzutritt der Mediengruppe stelle sicher, „dass in einem der auflagenstärksten Märkte für Publikumszeitschriften negative wettbewerbliche Auswirkungen (...) vermieden werden“, erklärte Behördenpräsident Andreas Mundt.

Den Angaben zufolge kann Funke die Zeitschriften „Hörzu“, „TV Digital“, „Funk Uhr“, „Bildwoche“ und „TV Neu“ wie geplant von Springer kaufen. Die drei zuletzt genannten Titel sowie die Funke-Zeitschriften „die zwei“, „Super TV“, „TV 4 Wochen“, „TV 4x7“ und „TVpiccolino“ werden aber an Klambt veräußert.

Funke (ehemals WAZ) hatte im Juli von Springer die Programmzeitschriften, die Regionalzeitungen „Hamburger Abendblatt“ und „Berliner Morgenpost“ sowie mehrere Frauenzeitschriften und Anzeigenblätter gekauft. Dafür bezahlte der Essener Konzern rund 920 Millionen Euro. Den Besitzerwechsel der Zeitungen, Anzeigenblätter und Frauenzeitschriften genehmigte das Kartellamt im Dezember.

Weiterhin geprüft wird den Angaben zufolge die geplante Gründung zweier Gemeinschaftsunternehmen der beiden großen Verlage. Die neuen Firmen sollen Anzeigen vermarkten und Printmedien vertreiben.

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  • afp
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