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Unternehmen will 2004 erstmals ausgeglichenes Nettoergebnis Intershop glaubt trotz Fehlstart an Trendwende

Das Software-Unternehmen Intershop Communications hat im ersten Quartal 2004 bei rückläufigem Umsatz den Verlust verringert, seine eigenen Erwartungen jedoch verfehlt.

HB JENA. In den ersten drei Monaten 2004 betrug der Nettoverlust 2,5 Mill. Euro nach 8,4 Mill. Euro vor einem Jahr. Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 6,4 auf 4,4 Mill. Euro. Vorstandschef Jürgen Schöttler sprach von einem unerwartet schwachen ersten Quartal. „Wir sehen aber schon etwas Licht am Ende des Tunnels.“

Trotz des Fehlstarts bekräftigte Schöttler das Ziel, 2004 erstmals ein ausgeglichenes Nettoergebnis zu erreichen. Er begründete seine Prognose mit der erreichten Kostensenkung, einer leichten Markterholung und der neuen Version des Programmpakets „Enfinity“, mit der Unternehmen ihren Ein- und Verkauf über das Internet abwickeln können. Nach Bekanntgabe der Quartalszahlen notierten die Papiere am Freitag in Frankfurt mit 2,16 Euro fast fünf Prozent im Minus.

Das einstige ostdeutsche Vorzeige-Unternehmen hatte in den vergangenen drei Jahren seine Belegschaft auf etwa ein Viertel verringert. Derzeit werden noch 260 Mitarbeiter beschäftigt. Auch unter Kostenaspekten wurde Mitte Februar die Notierung von Intershop-Aktien an der US-Technologiebörse Nasdaq eingestellt.

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