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US-Behörde Entscheidungsfrist für T-Mobile-Sprint-Fusion wird verlängert

Noch fehlt grünes Licht vom US-Justizministerium und der Telekomaufsicht FCC für die Fusion. Drei Wochen lang besteht nun Gelegenheit zu öffentlichen Stellungnahmen.
Update: 08.03.2019 - 04:50 Uhr Kommentieren
Sprint und T-Mobile-US hoffen, dass sie das Geschäft noch in der ersten Jahreshälfte unter Dach und Fach bringen können. Quelle: Reuters
USA

Sprint und T-Mobile-US hoffen, dass sie das Geschäft noch in der ersten Jahreshälfte unter Dach und Fach bringen können.

(Foto: Reuters)

WashingtonDie US-Telekommunikationsaufsicht FCC nimmt sich für ihre Entscheidung über den geplanten Zusammenschluss der Telekom-Tochter T-Mobile US mit dem US-Rivalen Sprint mehr Zeit. Nachdem die Unternehmen neue Informationen vorgelegt hätten, gebe es von nun an drei Wochen lang Gelegenheit zu öffentlichen Stellungnahmen, teilte die Federal Communications Commission (FCC) am Donnerstag mit. T-Mobile-US-Papiere legten nach der Nachricht 0,8 Prozent zu, Sprint-Aktien fast ein Prozent.

Dafür sei die insgesamt 180-tägige Frist zur Überprüfung der angepeilten Fusion am 122. Tag ausgesetzt worden. Am 4. April laufe die Frist dann weiter. Für den Zusammenschluss müssen US-Justizministerium und FCC grünes Licht geben. In den vergangenen Jahren sind zwei Fusionsanläufe von T-Mobile und Sprint gescheitert.

Die 26 Milliarden Dollar schweren Fusionspläne der beiden Unternehmen waren im vergangenen Jahr bekanntgegeben worden. T-Mobile US wie auch Sprint hoffen darauf, dass sie das Geschäft noch in der ersten Jahreshälfte unter Dach und Fach bringen können. Da die FCC-Entscheidungsfrist ab Anfang April nun aber noch rund zwei Monate läuft, könnte dies knapp werden.

Einige US-Abgeordnete sehen einen Zusammenschluss kritisch, die Vorstandschefs mussten bereits US-Abgeordneten in einer Anhörung des Handelsausschusses im Repräsentantenhaus Rede und Antwort stehen, eine weitere Anhörung zur Fusion ist kommende Woche geplant. Dabei ging es vor allem um einen möglichen Stellenabbau und höhere Preise für die Verbraucher.

T-Mobile-US-Chef John Legere rührte bei der Anhörung erneut kräftig die Werbetrommel und versprach, das fusionierte Unternehmen würde bis 2024 11.000 neue Mitarbeiter benötigen. Zugleich versicherte er, beim Aufbau des 5G-Netzes komplett auf den Einsatz von Ausrüstung der chinesischen Anbieter ZTE sowie Huawei zu verzichten.

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  • rtr
  • dpa
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