US-Internetkonzern AOL will Geschäft in Deutschland ausbauen

AOL-Chef Armstrong setzt beim Umbau des Internetanbieters zum Medienunternehmen weiterhin gezielt auf den deutschen Markt. „Wir sind hier, aber Sie wissen nicht, dass wir hier sind“, so Armstrong.
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Das Archivbild zeigt AOL-Chef Tim Armstrong (Mitte) beim Börsengang des Unternehmens 2009. Das Unternehmen will sein Geschäft in Deutschland erweitern. Quelle: ap

Das Archivbild zeigt AOL-Chef Tim Armstrong (Mitte) beim Börsengang des Unternehmens 2009. Das Unternehmen will sein Geschäft in Deutschland erweitern.

(Foto: ap)

BerlinAOL-Chef Tim Armstrong will die Präsenz des US-Internetkonzerns in Deutschland wieder ausbauen. „Ich hoffe, dass wir irgendwann wieder stärker zurück in Deutschland sind“, sagte er am Montag auf der Technologiekonferenz Tech-Crunch Disrupt in Berlin. AOL sei derzeit vor allem mit anderen Marken vertreten, die zum Unternehmen gehören. „Wir sind hier, aber Sie wissen nicht, dass wir hier sind“, sagte Armstrong. Er versprach weitere Informationen: „Sie werden mehr darüber erfahren.“

Der Anteil des internationalen Geschäfts bei dem US-Konzern bewege sich im niedrigen zweistelligen Prozentbereich, „aber wir denken über mehr internationale Investitionen nach“. Die Online-Zeitung „Huffington Post“, die zu AOL gehört, startete jüngst eine deutsche Ausgabe in Zusammenarbeit mit „Focus Online“. Auch das Blog „Tech-Crunch“, das die zweitägige Konferenz veranstaltet, ist Teil des Internetkonzerns.

AOL war seinerzeit als Anbieter von Internetanschlüssen groß geworden und wird zur weltweiten Medienplattform umgebaut. „AOL ist nicht mehr das AOL unserer Eltern“, sagte er. „Wir sind ein Technologie-Unternehmen.“ Die Firma setze unter anderem auf Werbung und Bewegtbilder.

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  • dpa
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