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US-Internetkonzern Google schnappt sich Marketing-Start-Up Wildfire

Google baut sein Engagement bei Sozialen Netzwerken aus. Der Internetkonzern hat dazu die vier Jahre junge Werbefirma Wildfire Interactive aufgekauft, die ihren Kunden hilft, Anzeigen auf Facebook oder Twitter zu fahren.
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Das Google-Logo an einem Messestand. Quelle: dapd

Das Google-Logo an einem Messestand.

(Foto: dapd)

New YorkGoogle erwirbt ein weiteres Standbein in den sozialen Medien. Das Marketing-Start-Up Wildfire gehört künftig zu dem US-Internetkonzern, wie Google am Dienstag mitteilte. Der Kaufpreis wurde nicht öffentlich gemacht. Kreisen zufolge blättern die Amerikaner rund 250 Millionen Dollar für die Firma hin. Wildfire bietet Software an, mit denen Unternehmen ihre Online-Präsenz verwalten können und die direkte Verknüpfungen zu Facebook, Twitter, dem Karriere-Netzwerk Linkedin oder der Online-Pinnwand Pinterest ermöglicht. Zu den Kunden gehören Sony und Amazon.

Mit der Übernahme von Wildfire bekämen Googles Kunden nun neue Möglichkeiten, Leute zu erreichen, erklärte der Konzernverantwortliche Jason Miller am Dienstag im Firmen-Blog.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg dürfte in doppelter Hinsicht wenig begeistert sein über den Zukauf des Rivalen: Zum einen ist Wildfire ein Geschäftspartner. Zum anderen, so merkte das Finanzblog „Business Insider“ an, arbeite eine seiner Schwestern, Arielle, für Wildfire - und werde damit Google-Beschäftigte.

Wildfire wurde 2008 gegründet und zählt heute 400 Mitarbeiter. Die Firma übernimmt das Marketing in sozialen Medien für mehr als 16.000 Geschäfte - darunter 30 der 50 weltweit größten Marken. Google will das Wildfire-Angebot künftig in sein DoubleClick-Geschäft einbinden.

Internet- und Softwarekonzerne befinden sich derzeit auf Einkaufstour in den sozialen Medien. Google hatte erst im Juni das Start-Up Meebo für 100 Millionen Dollar gekauft. Salesforce.com schnappte sich Buddy Media für nahezu 700 Millionen Dollar.

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  • rtr
  • dpa
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