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US-Männermagazin Playboy deaktiviert nach Datenskandal seinen Facebook-Account

Das US-Männermagazin Playboy zieht sich aus dem sozialen Netzwerk zurück. Grund dafür ist der Datenskandal um das Netzwerk und Cambridge Analytica.
2 Kommentare

Unternehmer wie Elon Musk löschen Facebook

Wenige Marken dürften die Werte Freiheit und Freizügigkeit so nachhaltig verkörpern wie der Playboy. Facebooks Umgang mit den Daten seiner Nutzer war dann aber offenbar zu viel des Guten an Freizügigkeit für das Männermagazin: Der US-Playboy gab bekannt, Facebook zu verlassen und die Fanseite zu deaktivieren.

Nach Bekanntwerden des Datenskandals habe man intensiv über die eigene Aktivität auf Facebook nachgedacht, teilte das Magazin in einer Pressemitteilung mit. Die Konsequenz daraus: Man entschied sich dazu, den Account mit immerhin knapp 25 Millionen Likes (eigene Angaben) aufzugeben.

„Playboy hat immer für persönliche Freiheit gestanden“, heißt es, und nun werde ein „weiterer Schritt in diesem ausdauernden Kampf gesetzt“.

 Chief Creative Officer Cooper Hefner erklärt zudem, dass die Regeln und die Unternehmenspolitik Facebooks die Entscheidung zum Account-Aus stark beeinflusst hätten.

Ein wenig Resthoffnung für die Fans des US-Playboys gibt es allerdings: Das Magazin sprach ausdrücklich davon, den Account deaktiviert und nicht gelöscht zu haben. Aufatmen können auch die Anhänger des deutschen Magazins, dessen Facebook-Seite ist weiterhin zu erreichen. Viel Freizügiges gibt es dort aber nicht zu sehen, schließlich verstößt Nacktheit gegen Facebooks Gemeinschaftsstandards.

Im Zuge des Datenskandals hat sich unter dem Hashtag „#deletefacebook“ eine Anti-Facebook-Bewegung formiert, die zum Löschen von Accounts aufruft. In Deutschland hat sich daran unter anderem bereits – zumindest kurzzeitig als PR-Gag – Dr. Oetker beteiligt. Der Hamburger Justizsenator Till Steffen kündigte zumindest an, seinen Account löschen zu wollen.

Elon Musk löschte gleich die Seiten seiner Unternehmen Tesla und SpaceX. Auch Schauspieler Will Ferrell oder Pop-Legende Cher haben sich von Facebook zurückgezogen.

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2 Kommentare zu "US-Männermagazin: Playboy deaktiviert nach Datenskandal seinen Facebook-Account"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Mein liebes Handelsblatt, du hast offenbar gar nichts verstanden. Wie kannst du nur schreiben: "Ein wenig Resthoffnung für die Fans des US-Playboys gibt es allerdings: Das Magazin sprach ausdrücklich davon, den Account deaktiviert und nicht gelöscht zu haben."? Worin besteht die Hoffnung, weiter eine PlayBoy Präsenz in FB zu haben? DIe löschen doch eh alle Beiträge, in denen "tits & nipples" zu erahnen sind! Und dass du selber immer noch ein FB-Button unter jedem Artikel plazierst, ist an Kurzsichtigkeit kaum zu überbieten. Ich bin nicht bei FB angemeldet, aber dank dir und anderer Medien wie du weiss FB viel über mein Surfverhalten. Das ist ärgerlich, aber der Ton dieses Beitrags toppt das mit links. Sehr bedauerlich. Ich hoffe, du verstehst mein Ärger und meine Enttäuschung, es wäre höchste Zeit, dass du dich entsprechend verhälts.
    Bitte lösche die FB (und Twitter!) Buttons. Die braucht kein Schwein und der Mehrwert ist nicht null, sondern negativ. Auch für dich.

  • US-MÄNNERMAGAZIN
    Playboy deaktiviert nach Datenskandal seinen Facebook-Account
    Das US-Männermagazin Playboy zieht sich aus dem sozialen Netzwerk zurück. Grund dafür ist der Datenskandal um das Netzwerk und Cambridge Analytica.

    ...............................

    Stört Facebook nicht, selbst bei Account-Löschung durch User, bleibt alles noch Jahrelang gespeichert.

    Hat man bei PLAYBOY dann auch Terror Verdacht weil man es solange dann speichert ????