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US-Mobilfunkanbieter AT&T hat kein Interesse an Vodafone

Die Spekulationen haben ein Ende: Der US-Mobilfunkanbieter AT&T wird seinem britischen Konkurrenten Vodafone kein Übernahmeangebot vorlegen. Die Klarstellung erfolge auf Wunsch der britischen Wettbewerbsbehörden.
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AT&T hat kein Interesse (mehr) an Vodafone. Quelle: dapd

AT&T hat kein Interesse (mehr) an Vodafone.

(Foto: dapd)

London Der US-Mobilfunkanbieter AT&T will kein Übernahmeangebot für den britischen Rivalen Vodafone vorlegen. Das teilte AT&T am Montag mit und beendete damit monatelange Spekulationen. AT&T ist der zweitgrößte Mobilfunkanbieter in den USA. Das Unternehmen hatte vor wenigen Monaten verstärktes Interesse an einer Übernahme in Europa signalisiert. Das schürte Spekulationen, dass AT&T den weltweit zweitgrößten Mobilfunkanbieter Vodafone kaufen könnte.

Die Klarstellung von AT&T erfolge nun auf Wunsch der britischen Wettbewerbsbehörden, hieß es.

Gemäß der britischen Übernahmeregeln bedeutet das Statement von AT&T, dass es dem Unternehmen nun nicht mehr gestattet ist, in den nächsten sechs Monaten ein Angebot für Vodafone oder Aktien im Wert von 30 Prozent oder mehr des Mobilfunkers zu machen. Nur unter bestimmten Regeln ist ein solches Angebot im nächsten halben Jahr möglich.

AT&T ist derzeit auf der Suche nach Wachstumsmöglichkeiten in Europa, weil der amerikanische Heimatmarkt mit wachsendem Konkurrenzdruck zunehmend schwieriger wird. Die beiden kleineren Konkurrenten T-Mobile US und Sprint senken derzeit die Preise und bieten vermehrt Mobildaten, um die Dominanz von AT&T und Verizon zu brechen.

  • rtr
  • Bloomberg
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