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US-Zeitungen in der Krise Amazon-Chef kauft „Washington Post“

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Washington Post Company gibt sich neuen Namen
Die wertvollsten Marken der Welt
huGO-BildID: 15863783 FILE - In this April 29, 2008 file photo, a MasterCard is seen in Boston. MasterCard said Tuesday, Nov. 3, 2009, its third-qua
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Platz 20: MasterCard

Die Kreditkartengesellschaft Mastercard eröffnet in diesem Jahr die Top 20. Für das Unternehmen ging es in der Markenbewertung "BrandZ" vom 29. auf den 20. Platz hinauf. Das Marktforschungsunternehmens Millward Brown sieht den Marktwert derzeit bei 27,8 Millliarden US-Dollar.

(Foto: ap)
SAP-Quartalsbilanz
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Platz 19: SAP

Der Softwarehersteller rangiert im Jahr 2013 auf dem 19. Platz (Vorjahr: 22. Platz) und ist mit einem geschätzten Wert von 34,4 Milliarden US-Dollar die wertvollste deutsche Marke. Erst an 24. Stelle kommt BMW, gefolgt von der Deutschen Telekom auf Rang 27 (Vorjahr: Rang 20).

(Foto: dpa)
A worker brings carts back into a Walmart store in Westminster
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Platz 18: Wall Mart

Mit seinen Supercentern bestimmt die Kette das Bild der USA und steht zugleich für eine extrem hohe Kapitalrendite - Trotz eines Zugewinn von fünf Prozent bei der Markenbewertung ist der Handelsriese um einen Platz abgerutscht. Der Markenwert wird auf 36,2 Milliarden Dollar geschätzt.

(Foto: Reuters)
Vodafone
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Platz 17: Vodafone

Die Briten sind international im Mobilfunkgeschäft tätig: Der Firmenname ist ein Akronym, das sich aus den Worten voice, data und fone zusammensetzt. Als wichtiger Schritt galt die feindliche Übernahme der deutschen Mannesmann AG. Beim Marken-Ranking ging es fünf Plätze abwärts.

(Foto: dpa)
huGO-BildID: 26274555 (FILES)Pedestrians walk past a branch of China's banking giant Industrial and Commercial Bank of China (ICBC) in Shanghai
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Platz 16: ICBC

Abwärts ging es auch für die 1984 gegründete Industrial and Commercial Bank of China (ICBC). Das Kreditinstitut steigt mit einem Marktwert von 41,1 Milliarden Dollar um drei Plätze ab.

(Foto: AFP)
huGO-BildID: 5131057 UPS driver Courtney Matthews delivers packages at an Atlanta hotel Thursday, July, 21, 2005. UPS Inc., the world's largest ship
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Platz 15: UPS

Weltweit düsen die braunen Lieferwagen durch Metropolen und Kleinstädte: United Parcel Service, kurz UPS, ist eines der größten Logistikunternehmen weltweit. Im Markenwettbewerb geht es für das Unternehmen aus Atlanta einen Platz nach vorne.

(Foto: ap)
BEZOS
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Platz 14: Amazon

Der Online-Allesanbieter Amazon von Jeffrey Bezos legt kräftig zu: rund 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 45,7 Milliarden Dollar. Damit ging es für die Marke wieder genau die vier Plätze nach oben, die es sie vergangenen Jahr abgeben musste.

(Foto: ap)

Die Washington Post Company, zu deren größten Anteilseignern Warren Buffett gehört, ist ein wahrer Bauchladen. Zu ihr gehören unter anderem Bildungseinrichtungen, ein Anbieter von Medizinprodukten, lokale Fernsehstationen und ein Kabelnetzbetreiber. Sie sollen auch nach dem Bezos-Deal in der Firma verbleiben, ebenso wie die Online-Magazine „Slate“ und „Root“ sowie das „Foreign Policy Magazine“. Auch das Hauptquartier wird weiterhin der Post Company gehören. Allerdings will sich das Unternehmen nach Abschluss des Zeitungsverkaufs einen neuen Namen geben.

Mit dem Millionendeal folgt die „Washington Post“ den großen Umwälzungen der Zeitungsbranche. Erst am Wochenende war bekannt geworden, dass die „New York Times“ den zum Verlag gehörenden „Boston Globe“ für 70 Millionen Dollar an den Eigentümer des Baseball-Teams Boston Red Sox verkauft. Zuvor hatte bereits Starinvestor Buffett über seine Investmentholding Berkshire Hathaway rund 70 lokale Blätter übernommen.

Parallel hatte Medienmogul Rupert Murdoch seine Zeitungen (unter anderem „Wall Street Journal“, „Sun“) in ein eigenständiges Unternehmen abgespalten. Einen ähnlichen Weg geht derzeit die Tribune Company („Chicago Tribune“, „Los Angeles Times“), die sich aufs lokale Fernsehen verlegt. Auch in Deutschland ist die Branche im Umbruch: So verkauft der Axel-Springer-Konzern die Traditionsblätter „Berliner Morgenpost“ und das „Hamburger Abendblatt“ an die Funke-Mediengruppe (ehemals WAZ-Gruppe) aus Essen.

Mitarbeiter der „Washington Post“ warten nun gespannt darauf, was der künftige Besitzer Jeff Bezos mit ihnen vorhat. Redakteur Ezra Klein jedenfalls gibt ihm eine Chance: „Für erste bin ich optimistisch“.

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13 Kommentare zu "US-Zeitungen in der Krise: Amazon-Chef kauft „Washington Post“"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • @clolide
    Um Ihre Frage zu beantworten: Nein! Hennen sind keine natürlichen oder juristischen Personen und können dadurch auch nicht Träger von Rechten und Pflichten sein. Da Hennen leider keine rechtswirksamen Verpflichtungen eingehen können, muss ich Eier weiterhin von dort beziehen, wo rechtswirksame Verpflichtungen vereinbart werden können. So sehr ich die damit verbundenen Umstände auch bedaure, meine Geschäfte nicht unmittelbar mit den jeweiligen Erzeugern machen zu können.

  • Genaauuu Meister Lebemann, wir sind alles dumme Herdentiere und der Zwischenhandel ist voll blöde..daher kaufen Sie auch Ihre Frühstückseier direkt bei der Henne, gelle...wollte gerade ein Brett (..für die Stirn) bei einem Baum kaufen..aber der arogante Lümmel reagiert auf keines meiner Angebot...

  • @useAK47: leider ist nix angekommen. Was soll auch ankommen von jemandem der zum Waffengebrauch aufruft und ansonsten nix als heisse Luft produziert? Bitte setzen Sie sich mit den Feinheiten der deutschen Sprache auseinander, es wird Ihnen guttun.

  • Ob jemand die Weltherrschaft anstrebt, interessiert Otto-Normalbürger eh nicht. Für Otto-Normalbürger ist es nur wichtig, dass der Staubsauger günstig ist und pünktlich geliefert wird, den sie bei AMAZON oder anderswo im Internet bestellen. Ich habe es längst aufgegeben, Herdentiere die Vorteile des freien Denkens und Handelns schmackhaft zu machen. Jeff Bezos hat das Herdenverhalten längst erfasst, analysiert und für sein Geschäft praktisch in die Tat umgesetzt. Deshalb kauft er seinen Staubsauger direkt beim Hersteller und lässt sich nicht die Butter vom goldenen Toast nehmen. Dasselbe gilt für die Kirche. Wer direkt mit Gott sprechen möchte, kann das günstig und direkt tun, statt Geld an eine Einrichtung zu zahlen, die lediglich ein Gespräch vermittelt. Der Zwischenhandel lebt nur von der Dummheit seiner Kunden.

  • Ich bin mal gespannt, ob die WP jetzt noch kritisch über AMAZON berichten wird. Das ist ja fast so wie als wenn ExxonMobil das Greenpeace-Magazin übernimmt.

  • Juchuh, Klingonen! Kahless kehrt zurück. Erweist ihm Ehre, erhebt eure Blutweinkelche und besingt seine Taten im Schein der Hunderttausen Feuer auf Qo’noS!

  • völlig richtig..diese Jeff Bezos ist ein sehr böser Bilderberger-Sekten-Jünger.. die wollen die Weltherschaft und dann wird die Welt bei Amazon verkauft..womöglich an die Klingonen. Zudem..hat mal jemand AMAZON rückwärts gelesen..jetzt ist doch wohl alles klar!!..stellt euch den Typ mal mit langem Bart vor...oh weh...

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • @useAK47: bitte sparen Sie sich Ihren vulgären Antisemitisumus (http://de.wikipedia.org/wiki/Mischpoke)

  • Amazon hat vorgemacht, wie Versandhandel im Internet funktionieren kann.
    Phantasielosigkeit in Sachen Online-Vermarktung von Journalistik-Produkten scheint nicht nur ein europäisches Problem zu sein.
    Mal sehn, ob Amazon schaffen sollte was über das Selbstverständnis vieler Verlage und ihrer MA zu stolpern scheint: eine nutzvolle und auch kaufmännisch brauchbare Vewertung von OnLine Inhalten.
    Während viele große Verlagshäuser mit ihrer Größe und damit verbundenen Reibungsverlusten zu kämpfen haben, wie es aussieht, steht Amazon die eigene Größe nicht im Weg.
    Man darf also gespannt sein.

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