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Verbindungsdaten Netzbetreiber speicherten unzulässig Daten

Deutsche Mobilfunkanbieter haben in einigen Fällen Nutzerdaten länger gespeichert als es das Gesetz vorsieht. Die Bundesnetzagentur ordnet nun die Löschung der Datensätze an.
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Handyantennen auf einem Hausdach in Düsseldorf: Netzbetreiber haben Nutzerdaten zu lange gespeichert. Quelle: ZBSP

Handyantennen auf einem Hausdach in Düsseldorf: Netzbetreiber haben Nutzerdaten zu lange gespeichert.

(Foto: ZBSP)

Bonn Deutsche Telekommunikationsanbieter haben Verbindungsdaten in einigen Fällen unzulässig gespeichert. Bei „einigen Unternehmen“ seien „in bestimmten Fällen“ sogenannte Verkehrsdaten von Kunden mit Flatrate-Tarif länger gespeichert worden als erlaubt, teilte die Bundesnetzagentur in Bonn am Donnerstag nach einer Überprüfung mit.

Zudem hätten einige Firmen bei der Abrechnung von Handygesprächen und mobilen Internetzugriffen den Standort des Nutzers auch dann registriert, wenn dies nicht nötig gewesen sei. Außerdem wurden die eindeutig zuzuordnenden Gerätekennungen (IMEI) registriert.

Einzelheiten zu den betroffenen Firmen und dem Umfang der Verstöße teilte die Aufsichtsbehörde nicht mit. Zu den Verkehrsdaten zählen allgemein etwa an- und abgehende Rufnummern sowie Uhrzeiten. Bei Mobilfunkverträgen gehören dazu auch die Funkmast-Standorte, bei volumenbasierten Tarifen die anfallenden Datenmengen. Die Verwendung derartiger Informationen ist im Telekommunikationsgesetz geregelt. Es schreibt vor, dass Firmen die Daten standardmäßig längstens für sechs Monate nach Rechnungsversand speichern dürfen. Auch beschränkt es die Erhebung und Speicherung außerdem auf ein Minimum.

Die Bundesnetzagentur ordnete nach eigenen Angaben an, dass die Firmen ihre Speicherpraxis ändern.

  • afp
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1 Kommentar zu "Verbindungsdaten: Netzbetreiber speicherten unzulässig Daten"

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  • Nützt nur nichts mehr! Die ganzen Verbindungsdaten liegen bei der NSA auf dem Server!

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