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Verhandlungen sind festgefahren Im Hamburger Philips-Werk sind 450 Jobs gefährdet

In dem seit Oktober schwelenden Streit um die Senkung der Arbeitskosten im Hamburger Chip-Werk des niederländischen Elektronikkonzern Philips sind die Verhandlungen mit der Unternehmensleitung festgefahren.

HB AMSTERDAM. Nun drohe der Verlust von 450 Arbeitsplätzen, erfuhr die Nachrichtenagentur ANP-Reuters am Freitag aus Gewerkschaftskreisen in Amsterdam. Die Gewerkschaft werde alles unternehmen, um den Arbeitsplatzabbau abzuwenden, sagte ein IG-Metall-Vertreter. Philips habe angekündigt, ein Fünftel der Arbeitsplätze in dem Werk mit insgesamt rund 2200 Beschäftigten könnte wegfallen, wenn keine Einigung erzielt werde. Eine Sprecherin des Hamburger Philips-Werks bestätigte, dass Arbeitsplätze gefährdet seien. „Wenn es keine Einigung gibt, müssen wir unter Umständen das tun, was unsere Konkurrenten getan haben. Das bedeutet Stellen werden abgebaut“, sagte sie.

Der drittgrößte europäische Chiphersteller will die Lohnkosten an seinen deutschen Standorten Hamburg und Böblingen mit zusammen rund 3000 Beschäftigten um bis zu einem Viertel senken, um deren Wettbewerbsposition zu stärken. Für das Werk Böblingen war kürzlich eine Vereinbarung erzielt worden. Hintergrund ist der massive Kursverfall des Dollar zum Euro seit Ende 2000. Da in der weltweiten Chipbranche überwiegend in Dollar abgerechnet wird, haben Standorte in der Euro-Zone seitdem an Konkurrenzfähigkeit eingebüßt.

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