Verspätung bei Apple Größeres iPad kommt nicht vor Herbst

Vor allem die zurückgegangenen Firmenverkäufe soll es ankurbeln, doch jetzt verzögert sich der Start erstmal: Das neue 12,9-Zoll-iPad erscheint frühestens im Herbst. Grund sollen Lieferungsverzögerungen sein.
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Laut einem Medienbericht verzögert sich der Start von Apples neuem iPad. Quelle: dpa
Neues Tablet

Laut einem Medienbericht verzögert sich der Start von Apples neuem iPad.

(Foto: dpa)

New YorkApple braucht laut Medienberichten rund ein halbes Jahr mehr Zeit für die Arbeit an einem iPad mit größerem Bildschirm, das die schwächelnden Verkäufe des Tablet-Computers ankurbeln soll. Die Produktion des Geräts mit einer Display-Diagonale von 12,9 Zoll (rund 32,8 cm) solle nun im September starten, schrieb die Finanz-Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag.

Grund seien unter anderem Verzögerungen bei der Lieferung der Displays, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Laut „Wall Street Journal“ soll die Produktion im zweiten Halbjahr beginnen. Ursprünglich habe Apple das erste Quartal angepeilt. Das war schon zuvor berichtet worden.

Das größere iPad-Modell solle unter anderem die Verkäufe an Unternehmen beflügeln. Der Absatz ging im vergangenen Quartal im Jahresvergleich um fast ein Fünftel zurück. Apple ist zwar immer noch der größte Hersteller, aber der Marktanteil sank nach Berechnungen der Analysefirma IDC unter 30 Prozent. Konkurrenten wie Samsung oder Lenovo haben bereits größere Tablets im Angebot.

Ein Outing und mehrere Milliardencoups
File photo of an LG G Watch R smartwatch at the IFA consumer technology fair in Berlin
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Ein Computer am Handgelenk: Zahlreiche Elektronikhersteller brachten 2014 Smartwatch-Modelle auf den Markt, hier die LG G Watch R. Die Geräte zeigen nicht nur die Zeit an, sondern auch E-Mail oder SMS, die auf dem Smartphone eingehen, einige messen auch den Puls. Ein Unternehmen lässt sich noch Zeit: Apple bricht seine Computeruhr im ersten Quartal 2015 heraus – was dem Geschäft neuen Schwung geben dürfte.

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Der Kühlschrank, der die Milch selber nachbestellt, bleibt vorerst auch weiter Fantasie. Aber für das Zuhause gibt es immer mehr vernetzte Technik. Man kann Heizung und Licht vom Handy steuern, beim Aufwachen springt die Kaffeemaschine an, der Rasensprenger richtet sich nach dem Wetterbericht. Was fehlt, sind einheitliche Standards.

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Achtung, Fußgänger! Auch das Auto wird immer intelligenter und vernetzter. Einige Firmen arbeiten an autonomen Fahrzeugen, andere nutzen Informationen aus der Umgebung für Warnungen – etwa wenn jemand in der Nähe die Straße überquert. Neben Daimler, Audi & Co. mischt auch der Internetkonzern Google mit.

Google buys networked thermostat maker Nest for 3.2 billion
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2014 war ein Jahr der Milliardenübernahmen. Den Auftakt machte Google: Der Internetkonzern kündigte im Januar an, das Start-up Nest für 3,2 Milliarden Dollar zu übernehmen. Das Unternehmen stellt digitale Thermostate und Rauchmelder (Bild) her, es gilt als Vorreiter in Sachen Heimvernetzung. Pikant: Firmengründer Tony Fadell war früher beim Google-Rivalen Apple.

huGO-BildID: 39650516 (FILES) This February 20, 2014 file photo shows a logo of WhatsApp, the popular messaging service bought by Facebook in New Yo
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Deutlich mehr Geld gab jedoch Facebook aus: Das soziale Netzwerk kaufte den Messenger-Dienst Whatsapp für fast 22 Milliarden Dollar. Dass diese Bewertung viel Luft enthält, lässt sich einer Zwischenbilanz des Konzerns entnehmen: Im ersten Halbjahr machte Whatsapp gerade mal 15,3 Millionen Dollar Umsatz und schrieb 232,3 Millionen Dollar Verlust. Facebook-Chef Mark Zuckerberg will dort sein, wo die Nutzer hingehen – koste es, was es wolle. Damit nicht genug...

File photo of an attendee trying on the Oculus VR Inc. Rift Development Kit 2 headset at E3 in Los Angeles
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Facebook übernahm auch das Start-up Oculus VR, das Nutzer mit seinen Datenbrillen in eine virtuelle Realität versetzt. Gerade Spieler begeistern sich dafür. 2 Milliarden Dollar lässt sich der Konzern das kosten. Er wettet damit auf eine Technologie, die noch weit vom Massenmarkt entfernt ist – aber vielleicht eines Tages zu etwas Alltäglichem werden könnte. In Computerspiele...

A woman walks her child to school as he is dressed as a character from Minecraft in New York
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... investierte auch Microsoft: Der Software-Konzern übernahm für 2,5 Milliarden Dollar den Minecraft-Macher Mojang – hier ein kleiner Fan des Spiels, der sich ein Kostüm in der Klötzchenoptik gebastelt hat. Der Schritt überraschte selbst Experten und löste unter den Spielern Proteste aus. Die Popularität des Spiels könnte dem Unternehmen helfen, jüngere Nutzer zu locken, nicht zuletzt auf seine bisher nicht sonderlich beliebten Windows-Smartphone.

Das „Wall Street Journal“ schrieb zudem, bei Apple-Zulieferern sei die Produktion eines neuen Modells des Notebooks MacBook Air angelaufen. Es habe ein 12-Zoll-Display und eine bessere Bildschirmauflösung als heutige Versionen mit 11 und 13 Zoll. Die Zulieferer bereiteten sich auf eine Markteinführung im zweiten Vierteljahr vor, aber Apples Zeitplan sei noch unklar, hieß es.

  • dpa
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