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Virtual Reality Start-up Faceshift Apple kauft „Star Wars“-Animator

Computerspiele, Videochat, Filmeffekte: Die Einsatzmöglichkeiten von Motion-Tracking-Software sind vielfältig. Der iKonzern Apple will im Bereich Virtual Reality vorne mitspielen – und kauft ein Schweizer Start-up.
Die Technik von Faceshift wurde jüngst bei der Produktion der neuen Episode der „Star Wars“-Filmreihe eingesetzt. Nun hat Apple die Firma gekauft. Quelle: Reuters
„Star Wars“-Technologie

Die Technik von Faceshift wurde jüngst bei der Produktion der neuen Episode der „Star Wars“-Filmreihe eingesetzt. Nun hat Apple die Firma gekauft.

(Foto: Reuters)

CupertinoApple verstärkt seine Aktivitäten im Bereich Virtual Reality. Der iPhone-Hersteller hat das Schweizer Start-up Faceshift übernommen, das sich auf visuelle Effekte für Kinofilme und Computerspiele spezialisiert hat. Der Konzern bestätigte am Mittwoch (Ortszeit) dem Portal Tech Crunch die Firmenübernahme, ohne auf Details einzugehen.

Faceshift war zuletzt beim aktuellen „Star Wars“-Film zum Zuge gekommen. In dem Film werden mit Hilfe der sogenannten Motion-Tracking-Software von Faceshift animierte Figuren gezeigt, bei denen die Mimik von menschlichen Schauspielern übertragen wurde. Die Faceshift AG war im Sommer 2012 von Thibault Weise, Brian Amberg und Sofien Bouaziz in Zürich als Spinoff der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich als private Aktiengesellschaft gegründet worden.

„Apple kauft von Zeit zu Zeit kleinere Technikfirmen, und wir äußern uns grundsätzlich nicht zu unseren Absichten oder Plänen“, zitiert Tech Crunch einen Apple-Sprecher mit der üblichen Stellungnahme zu Firmenübernahmen. Mehrere Mitarbeiter von Faceshift sollen demnach nun von Europa aus für Apple arbeiten.

Die Technologie von Faceshift könnte künftig in Computerspielen eingesetzt werden, die bei dem US-Konzern mit der neu aufgelegten Settop-Box Apple TV eine größere Rolle spielen. Denkbar ist auch die Verwendung in Videochat-Lösungen wie Facetime, bei denen die Mimik von Avataren in Echtzeit durch die Nutzer gesteuert werden könnte.

Apple triumphiert, VW wird abgestraft
Platz 10: Amazon
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Die Unternehmensberatung Interbrand veröffentlicht jährlich ihr Markenwert-Ranking. Die Bewertung der Unternehmen erfolgt über eine Analyse verschiedener Aspekte, angefangen bei der Finanzkraft über die Bekanntheit der Produkte bis hin zu den Serviceleistungen eines Unternehmens. Die Bewertungsmethode ist ISO-zertifiziert. Eröffnet wird das Ranking im aktuellen Jahr von Amazon. Der Markenwert wird auf 37,9 Milliarden Dollar geschätzt. Im Vergleich zu Vorjahr steigt der Wert um rund 29 Prozent, womit der Online-Versandhändler den Autobauer Mercedes aus den Top-Ten verdrängt hat.

(Foto: AFP)
Platz 9: McDonalds
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Der Burgerbrater aus den USA muss leichte Einbußen des Markenwerts hinnehmen. 2015 wird der Markenwert von McDonalds auf 39,8 Milliarden Dollar geschätzt, ein Minus von sechs Prozent. An der Fast-Food-Kette nagt das miese Image ungesundes Essen zu verkaufen. McDonalds bemüht sich zwar um eine gesündere Außenwirkung – zum Beispiel durch den Verkauf von Salaten – doch bislang liefert diese Strategie keine bewegenden Erfolge.

(Foto: dpa)
Platz 8: General Electric
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Zwischen General Electric und Siemens tobte lange der Kampf um den französischen Maschinenbaukonzern Alstom. Am Ende hatte GE das glücklichere Händchen. Beim Markenwerte-Ranking hat es dem US-Mischkonzern aber nicht wirklich geholfen. Verglichen mit 2014 sinkt der Markenwert um sieben Prozent auf 42,3 Milliarden Dollar.

(Foto: Reuters)
Platz 7: Samsung
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Im Kampf gegen Apple um die Smartphone-Krone scheint Samsung ein wenig die Luft auszugehen. Zwar verkaufen die Südkoreaner weltweit die meisten Smartphones, doch hinsichtlich des Markenwertes kann Samsung den Kaliforniern nicht das Wasser reichen. Samsung baut zwar von den technischen Aspekten gesehen bereits bessere Handys als Apple, doch noch immer besitzt das südkoreanische Unternehmen nicht die Strahlkraft, wie der „i-Konzern“. Bezeichnend dafür ist das Markenwert-Ranking. So konnte Samsung im laufenden Jahr seinen Markenwert nicht verbessern. Er stagniert bei 45,3 Milliarden Dollar.

(Foto: dpa)
Platz 6: Toyota
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Der VW-Skandal könnte eine Chance für Toyota werden. Der weltweit größte Autobauer, der Anfang des Jahres bereits den Atem der herangaloppierenden Wolfsburger gespürt hat, kann nun den Abstand wieder vergrößern – vor allem in den USA. Wo Toyota ohnehin weit mehr Autos verkauft als VW, stellt der deutsche Konkurrent nun kaum noch eine Konkurrenz dar. Die aktuellen Entwicklungen spiegeln sich auch im Ranking wider. Während VW deutlich an Wert verliert, kann Toyota rund 16 Prozent zulegen auf 49,0 Milliarden Dollar.

(Foto: Reuters)
Platz 5: IBM
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IBM befindet sich seit dem Verkauf des Computergeschäfts noch immer in einer Findungsphase. Der Konzern bietet Cloud-Lösungen an und berät IT-Unternehmen. Weltweit beschäftigt IBM knapp 380.000 Mitarbeiter. Der Markenwert sinkt um zehn Prozent auf 65,1 Milliarden Dollar.

(Foto: dpa)
Platz 4: Microsoft
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Mit Windows 8.1 wollte Microsoft den großen Wurf auf den Markt bringen. Ein Betriebssystem, das sowohl für Desktop- als auch für Tabletanwendungen genutzt werden sollte. Doch der Coup ging nach hinten los. Mit Windows 10 will der Softwarekonzern nun alles besser machen – und das scheint zu gelingen. Das Betriebssystem wirkt ausgereifter als die Version 8.1 und was viele Nutzer besonders erleichtert; Windows 10 hat wieder einen Start-Button. Der Markenwert steigt im laufenden Jahr daher um elf Prozent auf 67,7 Milliarden Dollar.

(Foto: dpa)
  • dpa
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