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Vivendi Medienkonzern weitet Einfluss bei Telecom Italia aus

Vivendi hat seinen Anteil an Telecom Italia in weniger als einem Jahr verdreifacht. Das schürt Spekulationen über die langfristigen Pläne des Medienkonzerns. Zur Übernahem wird es aber wohl eher nicht kommen.
In Medien heißt es, Vivendi verliere die Geduld mit Telecom-Italia-Chef Marco Patuano und wolle ihn ersetzen. Quelle: Reuters
Telecom Italia in Rom

In Medien heißt es, Vivendi verliere die Geduld mit Telecom-Italia-Chef Marco Patuano und wolle ihn ersetzen.

(Foto: Reuters)

Mailand Der französische Medienkonzern Vivendi hat seinen Anteil an Telecom Italia weiter ausgebaut. Das Pariser Unternehmen verfügt nunmehr über 24,9 Prozent an Italiens ehemaligem Monopolisten, wie am Freitag aus einer Pflichtmitteilung hervorging. Damit bleibt Vivendi knapp unter der Schwelle von einem Viertel der Aktien, was die Franzosen zu einem Angebot zur vollständigen Übernahme verpflichten würde.

Wahrscheinlich werde Vivendi seine Beteiligung darunter belassen, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Als größter Aktionär habe der Konzern unter der Leitung von Vincent Bollore schließlich schon so praktisch das Sagen bei den Italienern.

Die Aufstockung der Anteile dürfte Spekulationen darüber schüren, welche langfristigen Pläne Vivendi bei Telecom Italia verfolgt. Die Muttergesellschaft des Bezahlsenders Canal+ hat ihre Beteiligung an Telecom Italia in weniger als einem Jahr verdreifacht. Zuletzt gab es Berichte, Vivendi stehe kurz vor der Übernahme der Pay-TV-Sparte von Mediaset aus dem Firmenimperium des ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi. Dies schürte Spekulationen auf ein größeres Geschäft unter Beteiligung von Telecom Italia. In Medien hieß es aber auch, Vivendi verliere die Geduld mit Telecom-Italia-Chef Marco Patuano und wolle ihn ersetzen.

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  • rtr
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