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Vodafone Deutschland Auf der digitalen Überholspur

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Vodafone ist Nummer Zwei im Markt
Hier forschen Entwickler an der Vernetzung der Welt. Quelle: dpa
Vodafone Deutschland-Zentrale

Hier forschen Entwickler an der Vernetzung der Welt.

(Foto: dpa)

Befeuert durch das Kabelwachstum kletterte der gesamte Umsatz der deutschen Vodafone-Gruppe um 1,8 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro. Hiervon entfiel ein Anteil von 61 Prozent auf den Mobilfunk, der im Vergleich zum Vorjahreszeitraum unverändert geblieben ist. Mit 43,7 Millionen Mobilfunkkarten ist Vodafone die Nummer zwei im deutschen Markt. Ametsreiter zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung: Vodafone habe sich wieder eine starke Position auf dem Markt erarbeitet und zeige seit vier Quartalen in Folge Umsatzwachstum.

Damit präsentierte der Österreicher deutlich bessere Ergebnisse als als andere Kollegen des Gesamtkonzerns. Wegen des Preiskampfs in Indien und auf dem Heimatmarkt Großbritannien stutzt Vodafone die Gewinnprognose zurecht. Das Betriebsergebnis dürfte im noch bis Ende März laufenden Geschäftsjahr nur um drei Prozent wachsen, teilte der weltweit zweitgrößte Mobilfunkkonzern am Donnerstag mit. Bislang rechneten die Londoner mit einer Steigerung von mindestens drei bis sechs Prozent.

Auf dem Heimatmarkt litt das Unternehmen unter dem starken Wettbewerb in der Geschäftskundensparte. Der Service-Umsatz, bei dem die Kosten für Handysubventionen herausgerechnet sind, sank im Vereinigten Königreich um gut drei Prozent. Gruppenweit stieg die Kennzahl im vorigen Quartal um 1,7 Prozent auf 12,3 Milliarden Euro. Rund 2,5 Milliarden Euro entfallen dabei auf die Tochter Vodafone Deutschland, ein Plus von 1,8 Prozent.

Auf Konzernebene beschäftigt CEO Vittorio Colao derzeit vor allem die indische Tochter. Der indische Telekom-Markt ist in Aufruhr, seitdem mit Reliance Industries voriges Jahr ein neuer Teilnehmer in den Markt eingestiegen ist. Das vom reichsten Mann des Landes, Mukesh Ambani, kontrollierte Unternehmen verkauft seit September unter der Marke Jio Gesprächsminuten und Megabyte an die mehr als eine Milliarde Inder – und das zu sehr günstigen Preisen. Wegen des harten Preiskampfs musste Vodafone vor einigen Monate bereits fünf Milliarden Euro auf die Indien-Sparte abschreiben. Vor wenigen Tagen verkündete das Unternehmen nun, mit der indischen Aditya Birla Group über einen Zusammenschluss von Vodafone India und deren Tochter Idea zu sprechen. Sollte der Deal klappen, würde das neue Unternehmen zu einem der weltgrößten Mobilfunkanbieter mit fast 400 Millionen Kunden.

Weniger Kopfzerbrechen macht sich der gebürtige Italiener wegen des bevorstehenden Ausstiegs aus der Europäischen Union: Vodafone werde nicht das Hauptquartier aus Großbritannien abziehen, bekräftigte er. Ein derart großes Unternehmen wie Vodafone könne mit den Folgen eines Brexit umgehen, etwa wenn die Freizügigkeit der Menschen eingeschränkt werde. Das dürfte für kleinere Unternehmen ein größeres Problem werden.

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