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Vollgas-Facebook Steigende Kosten sorgen die Anleger

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Werbung lässt die Kassen klingeln

Facebook legt kräftig zu

Verdient wird bei aller visionären Zukunftsmusik ganz banal und bodenständig mit Werbung und der Vermarktung der Kundendaten. Gut 92 Prozent des Umsatzes kommt aus Werbung. Dieses Geschäft läuft blendend und ein Plus von 90 Prozent auf 806 Millionen Dollar Nettoertrag verglichen zum Vorjahr ist ganz nach dem Geschmack der Wall Street.

1,35 Milliarden Mitglieder verzeichnete Facebook am Ende des Quartals, das ist ein Plus von 30 Millionen zum Vorjahr und mehr als Wettbewerber Twitter zulegen konnte. Wichtiger noch: 64 Prozent dieser Menschen besuchen Facebook täglich. Ein neuer Rekordwert. Zwei Drittel des Werbeumsatzes kommen über das mobile Internet. Im September startete Facebook eine neue Version seiner Anzeigenplattform Atlas, 2013 von Microsoft gekauft. Sie soll in großem Stil bei den Anzeigenkunden von Google wildern.

Werbetreibende dürfen dann aussuchen, nach welchen Kriterien sie ihre Anzeigen platzieren wollen. Angeben wir Alter und Geschlecht stehen zur Verfügung, Planung und Messung der Werbewirksamkeit von Kampagnen ist über alle Plattformen möglich, von PC bis Smartphone.

Die massive Verbesserung der Werbeplattform ist wichtigstes Ziel auf kurze Sicht, erklärte Zuckerberg im Investorengespräch. Auf mittlere Sicht, so um fünf Jahre, wird bei WhatsApp oder Instagram die magische Milliardengrenze erreicht. Dann werde man sich Gedanken über die Monetarisierung machen. Facebooks Zehnjahres-Plan sieht dann den Aufbau der Computer der nächsten Generation vor. Hier ordnet er die Datenbrille Oculus VR ein.

Generell, so Zuckerberg, werde Facebook fundamentale Veränderungen in der Welt vorantreiben. An Selbst- und Sendungsbewusstsein hat es noch nie gemangelt.

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3 Kommentare zu "Vollgas-Facebook: Steigende Kosten sorgen die Anleger"

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  • Die beiden Punkte hängen miteinander zusammen. Wenn ich mittlerweile bei mir die Timeline herunter scrolle, sind die Beiträge überhaupt nicht mehr in chronologischer Reihenfolge, sondern so wie Facebook sie mir vorschlägt. Hinzu kommen etliche "gesponsorte" Beiträge, wofür Facebook Geld bekommt.

    Die Beiträge von meinen Freunden, die ich eigentlich sehen möchte, und weswegen ich mich ursprünglich bei Facebook angemeldet habe, sehe ich also kaum noch. Das sorgt somit zum einen dafür, dass Facebook immer unbeliebter wird, und gerade die jüngeren User auf andere Soziale Netzwerke wie Instagram, Tumblr usw. ausweichen, aber es erhöht eben auch die Einnahmen.

  • "1,35 Mitglieder" - da fehlt das Milliarden dazwischen.
    Mir persönlich wären allerdings 1,35 Mitglieder tagsächlich lieber :-).

  • sagen von Facebook verlässt Jugend sie langweilig. Aber der Gewinn von Facebook wächst. Wie dies zu verstehen?

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