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Vor der Fusion mit Ex-Telekom-Tochter EE Die britische BT wächst deutlich

Vor der milliardenschweren Übernahme der früheren Telekom-Mobilfunktochter EE präsentiert sich der britische Anbieter BT in glänzender Verfassung. Er ist so stark gewachsen wie seit sieben Jahren nicht mehr.
01.02.2016 - 15:36 Uhr
Der bereinigte Umsatz des Unternehmens BT stieg im abgelaufenen Quartal (Ende Dezember) um fast fünf Prozent auf 4,59 Milliarden Pfund (sechs Milliarden Euro). Quelle: AFP
Logo des britischen Telekommunikationsunternehmens BT

Der bereinigte Umsatz des Unternehmens BT stieg im abgelaufenen Quartal (Ende Dezember) um fast fünf Prozent auf 4,59 Milliarden Pfund (sechs Milliarden Euro).

(Foto: AFP)

London Die britische BT ist vor der Fusion mit der früheren Deutschen-Telekom-Mobilfunktochter EE so stark gewachsen wie seit sieben Jahren nicht. Dank einer starken Nachfrage nach dem Breitbandangebot stieg der um Währungsschwankungen und Akquisitionen bereinigte Umsatz im abgelaufenen Quartal (Ende Dezember) um fast fünf Prozent auf 4,59 Milliarden Pfund (sechs Milliarden Euro), wie die ehemalige British Telecom am Montag mitteilte.

Der Betriebsgewinn (Ebitda) legte um drei Prozent auf 2,1 Milliarden Euro zu. Die BT-Aktie verteuerte sich in London um 2,9 Prozent.

Mit der milliardenschweren Übernahme des früheren Gemeinschaftsunternehmens der Deutschen Telekom und des französischen Wettbewerbers Orange feiert BT seine Rückkehr ins Mobilfunkgeschäft. In diesem Feld waren die Briten nach dem Verkauf ihrer Mobilfunksparte o2 vor einem Jahrzehnt an die spanische Telefonica nicht mehr tätig gewesen.

Die Marke EE will BT nach Aussagen von Firmenchef Gavin Patterson nicht vom Markt nehmen. BT legt für den britischen Mobilfunkmarktführer EE nach früheren Angaben 16,5 Milliarden Euro in bar und eigenen Aktien auf den Tisch. Der Deal wurde am Freitag abgeschlossen.

Für die Umsatzentwicklung im laufenden Quartal ist BT skeptischer, weswegen die Erlöse im Gesamtjahr 2015/16 nur um ein bis zwei Prozent zulegen sollen. Operativ rechnet der Konzern weiterhin mit einem Gewinn von etwa 3,68 Milliarden Euro.

  • rtr
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