Warum Onlinewerbung neue Regeln braucht Verrohung statt Verführung

Wenn Algorithmen Werbeplätze zuweisen, landet der staatliche Sender BBC schon mal neben antisemitischen Reden. Doch die Werbetreibenden brauchen Markensicherheit im Netz – und die digitale Werbewelt deshalb neue Regeln. Eine Analyse.
Erst der Boykott der Werbekunden brachte Youtube dazu, neue Richtlinien einzuführen, die extremistische Inhalte eindämmen und verhindern sollen. Quelle: Reuters
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Erst der Boykott der Werbekunden brachte Youtube dazu, neue Richtlinien einzuführen, die extremistische Inhalte eindämmen und verhindern sollen.

(Foto: Reuters)

Boykott ist anscheinend die einzige Sprache, die in der Welt der Onlinewerbung Gehör findet. Werbetreibende Unternehmen weigern sich, teures Geld für Werbeplätze auszugeben, die von Gewaltinhalten flankiert werden: Werbung des britischen TV-Senders BBC steht neben antisemitischen Reden, Anzeigen für die britische Navy neben homophoben Tiraden. Vor allem die Google-Tochter Youtube schafft es derzeit nicht, für ein markensicheres Umfeld zu sorgen. Zahlreiche britische und US-Firmen drohten deshalb, ihre Werbebuchungen bei der Online-Videoplattform zu stornieren.

 
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