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Weg 2.0 Wie Facebook, Twitter und Co. kommunizieren

Die bekannten sozialen Netzwerke gerieren sich gerne als große Kommunikatoren. Haben Journalisten aber Fragen zu den Unternehmen, wird der Kontakt schnell schwieriger. Ein Selbstversuch.
  • Markus Neumeier
1 Kommentar
Die sozialen Netzwerke Facebook und Twitter. Quelle: dpa

Die sozialen Netzwerke Facebook und Twitter.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Facebook, Twitter, MeinVZ - inzwischen tummeln sich so einige im Web 2.0. Sie haben uns die digitale Freundschaft gebracht, das gruscheln und das „liken“. Man kann sich nun im Netz „ver-netzen“. Klasse Idee, die viele Menschen ziemlich toll finden. Auch wirtschaftlich bewegen die Konnektoren der Neuzeit einiges. Das zeigt etwa der Hype um den bevorstehenden Börsengang von Facebook eindrucksvoll.

Facebook und Co. haben die Welt verändert. Die Bekannten aus dem Urlaub in Costa Rica, oder die nette Blonde aus der Kneipe damals während des Auslandssemesters – man findet sie jetzt alle in seiner „Friends List“ oder „followed“ ihren „Tweets“. Ja auch diesen Text hätte wohl vor fünf Jahren nicht jeder auf Anhieb kapiert. Aber die Welt hat ein paar neue Wörter lernen müssen im Zuge der Web 2.0 Revolution. Das Web, das Netz, das Internet – es ist ein Stückchen anfassbarer geworden.

Aber die Betreiber? Die sind weniger greifbar. Denn komischerweise zeigen sich genau diejenigen, die andere im Netz zueinander bringen wollen, erstaunlich zugeknöpft wenn man mit ihnen selbst sprechen möchte.

Zum Beispiel Twitter. Als Journalist kommt es ja immer mal wieder vor, dass man – vor allem, wenn man im Wirtschaftsressort tätig ist – Fragen an Unternehmen hat. Unter Pressekontakt findet sich die Adresse: Twitter, Inc.- 795 Folsom St. - Suite 600 San Francisco, CA 94107. E-Mail Adresse? Fehlanzeige. Hier wird wohl nur gezwitschert. Könnte etwas schwierig werden über den Ozean zu zwitschern. Oder sind die „California Dudes from Twitter“ noch so „oldschool“, dass man auf „Snail Mail“ setzt, also herkömmliche Post?

Aber zum Glück gibt es ja einen Button mit „Presseanfragen“. Also flugs draufgeklickt und meine Frage eingeschickt. Danach passiert erstmal: nichts. Die später folgende Mail lässt zumindest vermuten, dass E-Mail Kommunikation dem Unternehmen doch nicht ganz fremd ist. Der Inhalt lässt allerdings nicht gerade hoffen: „Danke für deine Anfrage. Wir sind ein kleines Kommunikationsteam mit Hauptsitz in San Francisco. Wir kommen sobald wie möglich auf dich zurück.“

Sobald wie möglich. Wenn die Singvögel wohl wieder gen Europa ziehen? Komisch. Das Unternehmen, das der ganzen Welt ermöglicht jeden in Sekundenschnelle über alles zu informieren, schafft es selbst nicht, innerhalb von fünf Tagen vernünftig zu antworten. Man muss Twitter zugute halten, dass dieser Missstand wohl erkannt ist und das Unternehmen demnächst auch von Deutschland zwitschern lässt. Der Ex-Bild Experte Rowan Barnett oder im „Wording“ von Twitter: @rowan_BILDde soll’s richten.

Aber es gibt ja noch weitere Anbieter. Facebook zum Beispiel. DER Gigant. Die größte Internetrevolution der letzten Jahre. Im Gegensatz zu den Jungs von Twitter hat Facebook auch eine Sprecherin in Deutschland: Tina Kulow. Das Anfragenprozedere ähnelt jedoch dem von Twitter.

Die Kommunikationsdevis: Erstmal lospaddeln und warten
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1 Kommentar zu "Weg 2.0: Wie Facebook, Twitter und Co. kommunizieren"

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  • hoffen wir mal,dass die Europa-dependance in Berlin erreichbar sein wird; dummerweise gibt es nicht einmal eine complaint- notruf -email; einige User haben deshalb schon dankbar auf weitere Nutzung verzichtet. Antworten ? doch nicht für dumme Opfer !

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