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Wegen Android und Java Oracle gewinnt Rechtsstreit gegen Google

Rückschlag für Google: Im Urheberrechtsstreit um die Programmiersprache Java hat das Berufungsgericht das Urteil der Vorinstanz aufgehoben und dem Software-Riesen Oracle Recht gegeben. Nun geht es in die nächste Runde.
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Das Gericht urteilte, dass Google Teile von Java unrechtmäßig in sein Handy-Betriebssystem Android eingebaut hat. Quelle: dpa

Das Gericht urteilte, dass Google Teile von Java unrechtmäßig in sein Handy-Betriebssystem Android eingebaut hat.

(Foto: dpa)

San Francisco Der Software-Hersteller Oracle hat im Urheberrechtsstreit um seine Programmiersprache Java einen Sieg gegen den Internet-Konzern Google errungen. Ein Berufungsgericht in Washington sah es am Freitag als erwiesen an, dass Google zumindest Teile von Java unrechtmäßig in sein weltweit erfolgreiches Handy-Betriebssystem Android eingebaut habe. Damit hoben die drei Richter ein Urteil aus der Vorinstanz auf und gaben dem SAP -Rivalen Recht. Der Prozess wurde in der Branche mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt.

Oracle begrüßte den Richterspruch als wegweisend für die gesamte Softwareindustrie. Über die Frage von Schadenersatz muss allerdings nun das vorinstanzliche Gericht in San Francisco entscheiden. Oracle hatte in dem Rechtsstreit ursprünglich eine Summe von etwa einer Milliarde Dollar genannt.

  • rtr
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