Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Wegen gefälschter Wahlwerbung EU-Aufsicht soll Facebooks Umgang mit Nutzerdaten untersuchen

Die EU-Datenschutzbehörde wird sich wohl bald damit beschäftigen, wie Facebook mit Nutzerdaten umgeht. Die Initiative kam aus Großbritannien.
06.11.2018 - 16:27 Uhr Kommentieren
Facebook: EU-Aufsicht soll Umgang mit Nutzerdaten untersuchen Quelle: dpa
Facebook

Die EU-Datenschutzbehörde beschäftigt sich womöglich bald damit, wie Facebook mit ihren Nutzdaten umgeht.

(Foto: dpa)

London Die oberste Datenschutzbehörde der Europäischen Union soll auf Bitte der britischen Datenschützer Facebook wegen des Umgangs mit den Nutzerdaten unter die Lupe nehmen. Die britische Datenschutzaufsicht reichte am Dienstag den Fall an die in Irland ansässige Behörde weiter. Im Mittelpunkt der Ermittlungen stünden gefälschte politische Anzeigen. Zudem solle Licht in den Markt für Nutzerdaten gebracht werden.

Auslöser der Untersuchungen war der Datenskandal um die Beratungsfirma Cambridge Analytica. Die Berater, die während des US-Präsidentschaftswahlkampfes 2016 für Donald Trump tätig waren, hatten die Daten von 87 Millionen Facebook-Nutzern erhalten.

Im Rahmen dieser Ermittlungen seien weitere Punkte aufgefallen, die nun von der EU-Aufsicht untersucht werden müssten. Facebook und die irische Behörde waren zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Der Sender BBC hatte im Oktober über gefälschte politische Anzeigen auf dem sozialen Netzwerk berichtet. Facebook hatte zuvor erklärt, dass die Auftraggeber politischer Anzeigen ihre Identität vorlegen müssten und zudem darüber informieren müssten, wer für den Spot zahle.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    „Bürger können nur dann informiert darüber entscheiden, wen sie wählen, wenn sie sicher sind, dass diese Entscheidung nicht beeinflusst wurde“, sagte die britische Datenschutzbeauftragte Elizabeth Denham. „Wir haben eine erschreckende Geringschätzung der Privatsphäre der Wähler entdeckt.“

    • rtr
    Startseite
    0 Kommentare zu "Wegen gefälschter Wahlwerbung: EU-Aufsicht soll Facebooks Umgang mit Nutzerdaten untersuchen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%