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Wettbewerbsdruck im Festnetz soll mit neuen Tarifoptionen begegnet werden Telekom-Prognose bleibt windelweich

Die Deutsche Telekom hält sich in ihrem Geschäftsbericht 2003 mit konkreten Geschäftsprognosen für das laufende Jahr zurück. In dem am Dienstag veröffentlichten Jahresbericht prognostizierte das größte europäische Telekom-Unternehmen lediglich eine „wiederholte Stärkung des (operativen Ergebnisses) Ebitda“ und einen „weiter wachsenden Konzernumsatz“. Der Konzernüberschuss soll dem Geschäftsbericht zufolge durch Umsatzzuwächse und Kosteneinsparungen trotz einer höheren Steuerbelastung steigen.
Foto: dpa

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HB BONN. Ihre im November 2003 abgegebene Prognose von 19,2 Mrd. € Ebitda (Ergebnis vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen und Amortisationen) für 2004 wiederholte die Telekom nicht. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hatte der Konzern ein Ebitda von 18,2 Mrd. prognostiziert und zum Jahresende einen Wert von 18,3 Mrd. € ausgewiesen. Als Zielvorgabe für den Umsatz 2004 hatte die Telekom Mitte März auf der Bilanzpressekonferenz eine „angemessene Steigerung“ der Erlöse von zuletzt 55,8 Mrd. € genannt, dieses Ziel aber nicht näher spezifiziert.

Für die größte Konzernsparte Festnetz (T-Com) strebt die Telekom laut Geschäftsbericht im Jahr 2004 bei „annähernd stabilem Umsatz“ eine Steigerung des Ebitda an. Das Festnetz ist seit der Liberalisierung des Marktes einem hohen Wettbewerbsdruck ausgesetzt. Dem will T-Com mit neuen Tarifoptionen begegnen. Effizienzsteigerungen und Personalmaßnahmen sollen helfen, das Ergebnis zu steigern.

Motor des Wachstums werde erneut der Mobilfunkbereich sein. Die wesentlichen Impulse sollen aus dem Ausbau des Kerngeschäfts Sprache kommen. Insgesamt erwartet die Säule T-Mobile bei Umsatz und Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) wieder deutliche Steigerungen. Im US-Markt rechne man mit weiter „überzeugenden“ Zuwachsraten, während das Wachstum in Europa voraussichtlicht leicht an Dynamik verlieren werde. Zusätzliches Potenzial werde man durch die Verbesserung der Kundenstruktur sowie über eine Stärkung der Marke „T-Mobile“ heben. Vor allem T-Mobile USA soll einen steigenden Anteil am gesamten Umsatzwachstum haben.

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