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Wettbewerbsrechtliche Bedenken EU nimmt Oracle-Angebot für Peoplesoft unter die Lupe

Die geplante feindliche Übernahme des US-Softwarekonzerns Peoplesoft durch den ebenfalls aus den USA stammenden Konkurrenten Oracle stößt bei der Europäischen Kommission auf wettbewerbsrechtliche Bedenken.

HB BRÜSSEL. Die ersten einmonatigen Überprüfungen hätten ergeben, dass die Kombinationen der beiden größten Wettbewerber im Markt weitere Untersuchungen notwendig machten, teilte die EU-Kommission am Montag in Brüssel in einer Stellungnahme mit. Durch eine Fusion würde die Zahl der zentralen Wettbewerber auf zwei - Oracle und den deutschen SAP-Konzern - schrumpfen. Für eine eingehende Untersuchung hat die Kommission vier Monate Zeit. Beide Firmen bieten - auch in Europa - unter anderem Software zur Personal- und Lagerverwaltung an.

Ein Oracle-Sprecher sagte in Brüssel, Oracle stehe zum Übernahmeangebot für den Konkurrenten. Das Unternehmen hat für Peoplesoft 7,3 Mrd. Dollar geboten. Der Schritt der EU-Kommission komme nicht überraschend, sagte der Firmensprecher. „Wir werden weiter eng mit der EU während dieses Prozesses zusammenarbeiten.“ In den USA hat bereits das Justizministerium eine eingehende Untersuchung eingeleitet, die keiner zeitlichen Begrenzung unterliegt.

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