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„Wetten Dass...?“-Moderator Lanz „Die Sendung hat nicht richtig viel Sinn“

Bei der drittletzten „Wetten, dass..?“-Ausgabe entfährt dem Meister der Moderationskärtchen Markus Lanz ein Satz, der so wahrscheinlich nicht im Plan stand. Und auch US-Schauspielerin Diane Keaton macht, was sie will.
05.10.2014 - 09:17 Uhr Kommentieren
Kussattacke: US-Schauspielerin Diane Keaton und Moderator Markus Lanz am Samstag in der ZDF-Show „Wetten, dass...?“ in Erfurt. Quelle: dpa

Kussattacke: US-Schauspielerin Diane Keaton und Moderator Markus Lanz am Samstag in der ZDF-Show „Wetten, dass...?“ in Erfurt.

(Foto: dpa)

Markus Lanz ist der Meister der Moderationskärtchen - nur wenige Witze und prägnante Bemerkungen, die der Showmaster wirklich spontan produziert und die nicht auf den kleinen Pappkartons in seinen Händen stehen. Ein Satz entfuhr dem 45-jährigen Entertainer am Samstag bei der Moderation seiner drittletzten „Wetten, dass..?“-Ausgabe in Erfurt aber ziemlich spontan.

„Die Sendung hat nicht richtig viel Sinn, aber Spaß macht sie trotzdem“, erklärte er seinen prominenten Gästen, als der 59-jährige Wettkandidat Detlev Jarchow aus Niedersachsen gerade einige Mausefallenmarken am Zuklappgeräusch erkannt hatte. Komiker Ralf Schmitz stimmte Lanz leicht verdutzt zu, die temperamentvolle US-Schauspielerin Diane Keaton, der die Bemerkung simultan übersetzt wurde, wurde kurz still.

Dabei hatte sie in Erfurt für eine Menge Stimmung gesorgt - mit ihrer Kusswut. Keiner konnte ihrer Schmatzhaftigkeit entgehen. Zuerst bekam Lanz („Schatz, guck mal weg.“) einen herzhaften Kuss von der 68-Jährigen auf die Lippen gepresst, dann auch Schmitz und schließlich auch Kandidat Jarchow, der sich die Kuss-Belohnung aber strikt erst nach Beendigung seiner Mausefallen-Aufgabe erbeten hatte.

Leicht hatte es Lanz zu Beginn der Sendung nicht, denn er musste mit heiserer Stimme antreten: „Ich hoffe, Sie sind fit durch den Sommer gekommen, ohne WM-Kater und ohne peinliche Fotos von Ihnen im Internet“, begrüßte er sein Publikum. Der Südtiroler verteilte artig Komplimente an die Gastgeber und lobte Erfurt als „schönste Stadt Deutschlands“.

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