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Wieder schwarze Zahlen Sony Ericsson kommt auf Kurs

Das schwedisch-japanische Unternhemen Sony Ericsson hat anscheinend den Durchbruch geschafft. Der weltweit fünftgrößte Handy-Hersteller ist im dritten Quartal nach zahlreichen Verlusten in die Gewinnzone zurückgekehrt.

HB STOCKHOLM. Auch für das vierte Quartal sagte der schwedisch-japanische Konzern am Mittwoch einen Gewinn voraus und begründete dies mit weiter wachsenden Umsatz- und Verkaufszahlen.

Der Gewinn vor Steuern habe 39 Mill. € betragen nach einem Verlust von 116 Mill. € im Vorjahreszeitraum, teilte Sony Ericsson in Stockholm mit. Der Umsatz stieg auf 1,3 Mrd. (Vorjahr 869 Millionen) Euro. Im Quartal seien 7,1 Mill. Handys ausgeliefert worden nach 6,7 Mill. im zweiten Vierteljahr. Der Marktanteil sei aber mit rund sechs Prozent unverändert geblieben.

Das Gemeinschaftsunternehmen des weltgrößten Herstellers von Mobilfunknetztechnik, Ericsson, und des japanischen Unterhaltungselektronik-Konzerns Sony hat seit seiner Gründung im Oktober 2001 bis auf ein Quartal stets rote Zahlen geschrieben. Dadurch sah sich das Unternehmen wachsendem Druck durch die Muttergesellschaften ausgesetzt.

Sony Ericsson prognostizierte auch für das vierte Quartal einen Gewinn. Dieser werde allerdings geringer ausfallen als im abgelaufenen Vierteljahr, erklärte das Unternehmen. Der Konzern ist nach Weltmarktführer Nokia, Motorola , Samsung und der deutschen Siemens der fünftgrößte Handy-Hersteller. Motorola hatte die Finanzmärkte zu Wochenbeginn bereits mit starken Quartalszahlen überrascht. Der Nokia-Geschäftsbericht wird am Donnerstag erwartet.

Die Zahl der verkauften Mobiltelefone stieg um 42 % auf 7,1 Millionen. Neue Kamera-Handys wie das T610 entwickeln sich gar zum Kassenschlager. Vorstandschef Katsumi Ihara nannte die Entwicklung der letzten drei Monate „ermutigend“ und hob vor allem Verkaufserfolge in Japan heraus.

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