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Windows 10 Microsoft zahlt 10.000 Dollar für „Zwangsupdate“

Microsoft muss einer Amerikanerin 10.000 Dollar zahlen. Der PC der Frau war nach einem Update auf Microsoft 10 für Tage unbrauchbar. Auch in Deutschland haben sich Nutzer über das automatische Update beschwert.
28.06.2016 - 12:18 Uhr
Der IT-Konzern muss wegen des automatischen Updates auf sein Betriebssystem Windows 10 einer Amerikanerin Schmerzensgeld zahlen. Quelle: dpa
Microsoft Windows 10

Der IT-Konzern muss wegen des automatischen Updates auf sein Betriebssystem Windows 10 einer Amerikanerin Schmerzensgeld zahlen.

(Foto: dpa)

Seattle Microsoft entschädigt erstmals eine Nutzerin für ein sogenanntes Zwangsupdate auf das neue Betriebssystem Windows 10. Wie die „Seattle Times“ online berichtete, war der Software-Konzern zunächst gegen ein Urteil in Berufung gegangen, einigte sich dann jedoch mit der betroffenen Anwenderin Teri Goldstein aus Kalifornien auf eine Zahlung von 10.000 Dollar. Die Frau aus Sausalito hat demnach glaubhaft machen können, dass das Upgrade auf das neue Betriebssystem fehlerhaft war und ihren Rechner für Tage unbrauchbar gemacht habe. „Ich habe nie von Windows 10 gehört“, erklärte sie. „Niemand hat mich gefragt, ob ich ein Update möchte.“

Der Rechtsstreit ist dem Bericht zufolge bereits vergangenen Monat beigelegt worden. Microsoft betonte, dass die Zahlung kein Schuldeingeständnis sei. Das Unternehmen habe nur Kosten für einen weiteren Rechtsstreit vermeiden wollen, sagte eine Sprecherin der Zeitung. Auch in Deutschland hatten sich vielfach Nutzer über ein automatisches Update auf Windows 10 beschwert.

Geschwätzig, geschliffen, geschmeidig
Microsoft-Chef Satya Nadella
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Millionen von Nutzer erhalten Windows 10 kostenlos. Microsoft-Chef Satya Nadella will so erreichen, dass möglichst viele PC-Besitzer schnell die aktuelle Version nutzen – und gleichzeitig auch die neuen Cloud-Dienste des Konzerns.

(Foto: dpa)
Das neue Startmenü
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Vertraut und fremd zugleich: Microsoft führt mit Windows 10 wieder ein Startmenü ein. Es sieht allerdings anders aus als noch unter Windows 7 – so können Nutzer auch Apps in Kacheloptik andocken.

(Foto: )
Hybridgerät Acer Switch 11s
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Tastatur oder Touchscreen? Windows 10 schaltet automatisch von einer Oberfläche zur anderen. Das ist bei Hybridgeräten wie dem Acer Switch 11s sinnvoll, dessen Bildschirm Nutzer abnehmen und als Tablet verwenden können.

(Foto: Reuters)
Twitter-App im Fenster
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In Windows 8 gab es zwei unterschiedliche Benutzeroberflächen – zur Irritation vieler Anwender. In Windows 10 öffnen sich auch Apps, die für mobile Geräte gedacht sind, in einem klassischen Fenster, hier Twitter – ein geschliffeneres Design.

(Foto: Christof Kerkmann)
Übersicht im Info-Center
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Alles auf einen Blick: Im Info-Center sind Benachrichtigungen von Apps zu sehen. Mit der Steuerung können Nutzer zudem auf die Schnelle das Gerät mit einem Wlan-Netzwerk verbinden oder in den Tablet-Modus schalten.

Windows 10 auf einem Smartphone
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Windows 10 läuft nicht nur auf PCs, sondern beispielsweise auch auf Smartphones. Da der Kern des Betriebssystems auf allen Geräten gleich ist, sollen Entwickler ihre Apps leichter für die verschiedenen Formate anpassen können.

(Foto: Reuters)
Datenbrille Hololens
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Selbst auf der Datenbrille Hololens läuft eine abgespeckte Version von Windows 10 – das futuristische Gerät überlagert das Bild der Umgebung mit grafischen Elementen, etwa Schaltflächen.

(Foto: Reuters)

Verbraucherschützer störten sich daran, dass Microsoft ein bis zu sechs Gigabyte großes Installationspaket auf der Festplatte ablege - ohne das Wissen und die Zustimmung der Nutzer. Bis Ende Juli bietet Microsoft das System für Nutzer von Windows 7 und höher bei einem Upgrade noch kostenlos an, danach soll die Software rund 120 Dollar kosten.

  • dpa
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