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Windows Microsoft schließt Messenger „Rooms“

Die nächste Niederlage für Microsoft im Social Web: Der Smartphone-Dienst „Rooms“ wird eingestellt. Wer ihn bisher genutzt hat und seine Daten retten will, muss jetzt handeln.
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Der private Messenger „Rooms“ von Windows wird im März eingestellt.
Rooms

Der private Messenger „Rooms“ von Windows wird im März eingestellt.

San FranciscoEs hat nicht lange gedauert. Ende 2012 zunächst exklusiv für Smartphones mit Windows 8 eingeführt, wird der private Messenger „Rooms“ im März eingestellt. Wer Fotos, Chats oder Kalendereinträge hat, die er retten will, so Microsoft in einer e-Mail, solle von ihnen noch im Februar eine Kopie anfertigen.

Eine Chat-Nachricht an Familienmitglieder senden, den Standort teilen, To-Do-Listen, den Kalender oder Fotos? Rooms hat dies alles möglich gemacht. „Rooms ist dafür da, Menschen abseits der Masse in Gruppen zu sammeln. Das ist perfekt für Familien und enge Freunde“, so Joe Belfiore bei der Einführung des Angebots. Rooms war der Einstieg in die Welt der Messenger wie WeChat, WhatsApp, Line oder Omlet.

Holo-Brille und ein neues Windows
Publicity photo of the Microsoft Hololens
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Es ist ein Gerät wie aus einem Science-Fiction-Film: Microsoft hat die Datenbrille Hololens vorgestellt. Sie projiziert Bilder auf das durchsichtige Display und reichert so das Bild der Realität mit virtuellen Inhalten an. Das können Spiele sein, aber auch Reparaturanleitungen für Monteure.

(Foto: Reuters)
Publicity photo of the Microsoft Hololens
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Die Bedienung des Gerätes erfolgt per Sprach- und Gestensteuerung – diese Montage von Microsoft zeigt, welche Menüs der Hololens-Träger sieht.

(Foto: Reuters)
Alex Kipman
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Wer mit der Hololens-Software Objekte entwirft, kann diese anschließend mit einem 3D-Drucker Wirklichkeit werden lassen – hier zeigt Microsoft-Entwickler Alex Kipman einen kleinen Helikopter.

(Foto: ap)
Joe Belfiore, Alex Kipman, Terry Myerson
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Trotz der faszinierenden Präsentation ist die Markteinführung noch nicht so bald zu erwarten. Zunächst will Microsoft das Gerät Entwicklern zur Verfügung stellen, damit diese Anwendungen dafür programmieren.

(Foto: ap)
huGO-BildID: 41277160 Microsoft CEO Satya Nadella speaks at an event demonstrating the new features of Windows 10 at the company's headquarters
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Hololens war der Star der Microsoft-Konferenz, doch eigentlich ging es um das neue Betriebssystem. „Wir wollen, dass Windows 10 das meistgeliebte Windows aller Zeiten wird“, sagte Firmenchef Satya Nadella. So soll das System persönlicher werden – dank der Sprachsteuerung Cortana.

(Foto: ap)
Microsoft introduces Windows 10
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Vertraut und doch neu: Windows 10 hat ein Startmenü und knüpft damit an die gewohnte Bedienung von Windows 7 an. Allerdings lassen sich daran Anwendungen im neuen Kachel-Design andocken. Nutzer von Windows 7, 8.1 und Windows Phone 8.1 bekommen die neue Version kostenlos.

(Foto: dpa)
Microsoft introduces Windows 10
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Windows 10 bekommt auch einen neuen Browser. Project Spartan, so der Name, enthält diverse neue Funktionen – so lassen sich auf einer Website Notizen machen wie bei diesem Rezept. Zudem ist die Sprachsteuerung Cortana integriert. Langfristig soll Project Spartan den Internet Explorer ablösen.

(Foto: dpa)

Der Ansatz ist offenkundig gescheitert. Zuvor war bereits der Windows Live Messenger als Standard-App abgeschafft worden. In der kommenden Version Windows Phone 10 für Smartphones ist auch Rooms nun nicht mehr enthalten. Dafür wird Skype, für 8,5 Milliarden Dollar von eBay gekauft, zur integrierten Standard-App, um es mit WhatsApp & Co und Apples iMessage aufzunehmen. Der Unterschied: Anders als Apples iMessage ist Skype auf allen Plattformen wie Android und PC und iPhone verfügbar. Unter einer Oberfläche wird die Versendung von Nachrichten, SMS und Telefonie möglich sein. Vor allem der (oft kostenlose) Telefonie-Teil wird von den Nutzern geschätzt.

Ob Microsoft das Blatt noch einmal wenden kann, wird sich zeigen müssen. Alleine WhatsApp, der von Facebook für 19 Milliarden Dollar gekaufte Skype-Konkurrent, hat mittlerweile 700 Millionen monatlich Nutzer weltweit. 2013 waren es noch rund 200 Millionen. Als der Vertrag mit Microsoft 2011 geschlossen wurde, meldete Skype 170 Millionen Nutzer pro Monat. Ende 2013 lag die Zahl bei 280 Millionen, aber seitdem gibt es keine Updates mehr. Microsofts Smartphone-Betriebssystem ist mit weniger als vier Prozent Marktanteil weltweit abgeschlagen die Nummer drei hinter Googles Android und iOS von Apple.

Microsoft warnt in der E-Mail ausdrücklich vor einem Update auf die Test-Version von Windows 10 für Smartphones, wenn man Rooms noch nutzt oder Daten und Informationen aus Rooms noch nicht gesichert hat. Auf Windows 8.1 werden Rooms-Inhalte noch eine Weile lang angezeigt werden, ab März ist aber keine Erstellung neuer Inhalte möglich.

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