Xing baut Medienangebot aus Karrierenetzwerk macht LinkedIn weiter Konkurrenz

Konkurrent LinkedIn betreibt schon länger eine eigene Blog-Plattform – nun zieht das deutsche Karrierenetzwerk Xing nach. Für die Texte hat der Konzern prominente Autoren aus der Wirtschaft gewonnen.
Das Karriereportal weitet sein Geschäft aus: Künftig sollen prominente Autoren für die Xing-Plattform „Klartext“ über Wirtschaftsthemen schreiben. Quelle: dpa
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Das Karriereportal weitet sein Geschäft aus: Künftig sollen prominente Autoren für die Xing-Plattform „Klartext“ über Wirtschaftsthemen schreiben.

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HamburgDas Karriere-Netzwerk Xing baut sein Medienangebot mit einer Blog-Plattform für prominente Autoren aus. Die Artikel der „Branchen-Insider“ ergänzen das im vergangenen Herbst gestartete redaktionelle Angebot „Klartext“ mit Debatten zu aktuellen Themen. „Wir haben beim Start von Klartext festgestellt, dass wir ein Nutzerbedürfnis haben, das wir noch nicht bedient haben, und zwar dass man anderen Nutzern folgen kann“, sagte Chefredakteurin Jennifer Lachman zum Start am Donnerstag der dpa.

Der international agierende Xing-Konkurrent LinkedIn, der gerade von Microsoft übernommen wird, betreibt schon seit einigen Jahren die ähnliche Plattform „Pulse“. Unter den Autoren bei Xing sind zum Start unter anderem Opel-Chef Karl-Thomas Neumann und der Finanzexperte Dirk Müller. Neumann veröffentlicht auch auf der LinkedIn-Plattform. „Es ist ein grundlegender Unterschied, dass wir auf den deutschen Markt fokussiert sind und auch gezielt lokal interessante Themen ansprechen können“, sagte Lachman.

Unter den Artikel, die auch ohne Xing-Mitgliedschaft gelesen werden können, gibt es Platz für Kommentare. „Wir haben durch ‚Klartext‘ Kontakt zu sehr vielen interessanten Menschen, die etwas zu sagen haben, und diese Menschen kommen mit Texten auf uns zu – und wir hatten bisher nicht so viel Platz für Debatten“, sagte Herausgeber Roland Tichy.

Das „Klartext“-Angebot könne in der Zukunft um Videos ergänzt werden, sagte Lachman. „Es ist etwas, was wir uns anschauen und überlegen, wie wir es integrieren können.“ Xing, eine Tochter des Medienkonzerns Burda, hat zehn Millionen Nutzer im deutschsprachigen Raum.

Diese deutschen Technologie-Marken sind zukunftssicher
Made in Germany
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Das Image der deutschen Ingenieure hat durch den Dieselskandal gelitten. Doch etliche Technologie-Marken genießen weiterhin einen exzellenten Ruf - und gelten als besonders zukunftsfähig. Das zeigt die Studie „Made in Germany 4.0“ der Markenberatung Brandtrust. Die Berater haben dafür rund 70 Top-Manager, sowie 3.300 Kunden und Einkäufer befragt.

Kriterien
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Bewertet wurden 33 deutsche Marken nach zehn Kriterien: Der Fähigkeit, höhere Preise durchzusetzen, der Adaptionsfähigkeit. der Anfälligkeit für Trends. der gesellschaftlichen Relevanz. der Unverzichtbarkeit für die Kunden, dem Markenerlebnis, der Fähigkeit, die Kunden zu Markenbotschaftern zu machen, dem Stolz der Mitarbeiter, der Fähigkeit, den Absatz kontinuierlich auszubauen - und der Bekanntheit. Die Überraschung: deutsche Premiumautobauer wie Audi, BMW, Porsche und Mercedes landen dabei nur im Mittelfeld. "Deutsche Automobilhersteller sind zu langsam darin, die etablierten Marken mit neuen Geschäftsmodellen aufzuladen", erklärt Studienautor Jürgen Gietl.

Platz 10 - Festo - 66,4 Punkte
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Den Auftakt in die besten Zehn macht der schwäbische Automatisierungstechniker Festo. Weltweit hat das Unternehmen 17.800 Mitarbeiter und verfügt offenbar über ein großes Vertrauen bei Topmanagern, Einkäufern und Kunden. Nicht nur das "Bionic Kangaroo", das Festo auf der Hannover Messe 2014 präsentierte, dürfte damit in den kommenden Jahren große Sprünge machen.

Platz 9 - Siemens - 67,7 Punkte
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Der bestplatzierte Dax-Konzern im Ranking kommt aus München. Etwas überraschend, da Siemens turbulente Jahre hinter sich hat. Doch bei den Geschäftskunden schneidet Siemens weiterhin gut ab. "Siemens hat als erstes Technologieunternehmen überhaupt seine Marke systematisch entwickelt. Eine über so viele Jahre so stark aufgebaute Marke machen ein paar Managerverfehlungen so schnell nicht kaputt", erklärt Studienautor Gietl.

Platz 8 - B.Braun - 68,4 Punkte
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Der Medizintechnikherstellers B. Braun aus Melsungen scheint für seine Kunden unverzichtbar und erreicht hier Spitzenwerte. Dass die Hessen ihre Premiumpreise auch bei hohem Volumen durchsetzen können, spricht nach Ansicht der Studienautoren für ein zukunftssicheres Geschäft.

Platz 7 - Bosch - 68,5 Punkte
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Wenn Bosch einen neuen Forschungscampus eröffnet, dann kommt auch Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Besuch. Die Schwaben scheinen nach Ansicht der Brandtrust-Studie offenbar gut vorbereitet auf die Zukunft - vor allem weil der Zulieferer in etlichen Hochtechnologiebereichen führend ist.

Platz 6 - Kuka - 69 Punkte
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Roboter von Kuka sind nicht nur für Volkswagen nahezu unverzichtbar. Die Augsburger sind in etlichen Technologiesparten vertreten und gelten nach Ansicht der befragten Kunden und Einkäufer darum als besonders zukunftsfähige Marke.

  • dpa
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